Seminar: „Ich worshippe jetzt!“

Seminar: „Ich worshippe jetzt!“

Am Samstag, den 25.01.20 hatte die EG Rechtenbach für ein Tagesseminar zu den Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ eingeladen. So fuhr ich dann auch mit meinem lieben Freund, dem vollmächtigen Beter und Leiter der „Kingsmen“, Daniel, voller Vorfreude los. Schon die unkomplizierte aber sehr konkrete Planung und die leidenschaftlichen Vorgespräche mit verantwortlichen Worshipleitern und einem Ältesten der Gemeinde waren vielversprechend gelaufen. Als dann aber zur Begrüßung Pastor Simon auf mich zukam, um mir bewusst seinen Segen und seine Autorisierung zuzusprechen, war klar, dass dies ein besonerer Tag werden würde.

Ein großer Teil der Seminarteilnehmer waren Musiker der inzwischen 8 Bands, die die Gemeinde in die Anbetung leiten. Was mich daran besonders freute, ist, dass auch jugendliche Anbeter sich begeistern ließen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, dem Austausch darüber, welche Erwartungen wir haben, wenn wir anbeten und dem Bekenntnis, dass wir Gott aus tiefstem Herzen, ehrlich, emotional „in Wahrheit und im Geist“ anbeten wollen, starteten wir dann auch gebührend mit Worship.

Im Ersten Vortragsteil des Seminars widmeten wir uns dann den Grundlagen biblischer Anbetung. Wir konnten erkennen, wie sehr Anbetung von Beginn an die Reaktion der Menschen auf das gnädige Handeln Gottes war und fanden Bestätigung anhand der Geschichten bedeutender biblischer Persönlichkeiten. Besonderes Augenmerk richteten wir dabei natürlich auf Jesus, den menschgewordenen Sohn Gottes. Dass er, obwohl er doch Gott war und ist, immer wieder auf den Berg und in die Stille ging, um Gemeinschaft mit dem Vater zu haben, ließ uns dabei aufmerken. Da Anbetung ihre Bedeutung in Ewigkeit nicht verlieren wird, konnten wir dann erforschen, welche Möglichkeiten und Wirkungen in ehrlicher Anbetung erfahrbar sind. Worship sollte vor allem Gott ehren, weil wir ihn lieben, und dennoch wirkt sich die so erlebte Gegenwart Gottes auch positiv auf unser Ganzes Wesen mit Bewusstsein, Geist, Fantasie und Emotionen aus. Die in der Anbetung im Geist empfangenen Segnungen gilt es dann im Glauben zu ergreifen und zu erleben. All das, so erkannten wir, versuchen wir dann emotional durch Musik, Text und Bewegung auszudrücken.

In der anschließenden praktischen Übungsphase zum Thema „Hörendes Gebet“ konnten wir dann ausprobieren, einen echten Dialog mit Jesus aufzunehmen, um seinen Willen für unsere Liebe ihm gegenüber zu erkennen. Es war bewegend, wie intensiv einige Teilnehmer dies im Gebet erleben konnten und wie liebevoll Jesus zu uns gesprochen hatte. Nach einer guten Pizza lud Pastor Simon uns dann ein, für ihn und die am Nachmittag bevorstehende Trauerfeier zu beten. Es war schon ein bewegender Moment, wenn die Lobpreiser der Gemeinde rund um ihren Pastor standen, um sich mit ihm Eins im Gebet zu machen und ihn zu segnen. Wie sich im Nachhinein zeigte, trugen ihn die Gebete und er erlebte auf besondere Weise einen geöffneten Himmel. So konnte Simon nicht nur Menschen trösten, Gott hatte vor, durch ihn neues Leben zu generieren. Halleluja!

Auch wenn damit die Zeit langsam knapp wurde, widmeten wir uns im zweiten Vortragsteil dann nach erneuter Worshipzeit dem biblischen Ort der Anbetung, der Stiftshütte. Anhand der aus der himmlischen Stiftshütte abgeleiteten Elemente erarbeiteten wir uns dann praktische Zugänge für vollmächtige Anbetungszeiten. Jesus stellten wir dabei als Dreh- und Angelpunkt für Anbetung heraus, was unter Anderem durch die auffällige Übereinstimmung der Ich-bin-Worte Jesu aus der Bibel deutlich wurde. Nachdem mein Freund Daniel für uns das Abendmahl austeilte und wir dabei Gottes Zuspruch auf Heil für Geist, Seele und Körper in Anspruch nehmen konnten, tauschten wir uns zum Schluss noch über praktische Tips zur Vorbereitung von Anbetungszeiten aus. Eigentlich hätten wir noch Stunden lang so weiter machen können, doch die 5,5 Stunden waren einfach zu schnell vorbei. Abends stand schließlich noch das Grace-Festival in Lich bevor, und der Soundcheck begann bereits um 17 Uhr! Aber das ist ein Thema für den nächsten Artikel 😉

Danke an Calle, meinen Freund und Ältesten der Gemeinde, Pastor Simon, die verantwortlichen Worshipleiter Annika und Bastian, alle Teilnehmer und meinen Freund Daniel! Ihr seid spitze!!

Wenn du Interesse an einer ähnlichen Veranstaltung hast, melde dich gerne ganz unkompliziert. Zu erleben, dass Gott so wirkt, wie an diesem Samstag, ist unser Herzensanliegen.

Worshipabend in Burkhardsfelden

Worshipabend in Burkhardsfelden

Im Rahmen der 20. Buchausstellung der Ev. Stadtmission Burkhardsfelden lud Pastor Anderson Husemann das Worshipnetzwerk für einen Worshipabend am 23.11.19 ein.

Geplant war, dass wir mit einem kleinen Team (Sonja Yeo: Gesang, Christine Weiß: Klavier, Detlef Marx: Bass und Gesang, Christian Weiß: Gitarre und Gesang) anreisen würden. Wir waren sehr dankbar, dass Antonia Weiß spontan für Sonja einspringen konnte, die leider am Vorabend erkrankt war.

Im gut gefüllten Saal hatten die Besucher dann zunächst die Möglichkeit, durch die umfangreiche Buchausstellung zu schlendern und das ein oder andere wertvolle Buch zu erwerben.

Mit neueren deutschen Anbetungsliedern gepaart mit alten Hymnen stiegen wir dann in die Anbetung ein. Schnell wurde klar, dass eine große Offenheit für das wirken Gottes an diesem Abend bei den Besuchern vorhanden war. Besonders beeindruckend war dabei die Einheit von Alt in Jung.

Anderson Husemann hatte mich gebeten, passend zur Ausstellung, eine Ansprache zu Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ zu halten. Es sollte dabei um den übergeordneten Stellenwert von Anbetung für ein hoffnungsvolles und gelingendes Leben in der Beziehung mit dem dreieinigen Gott gehen, welche zu allen Zeiten die einzig vernünftige Antwort auf das gnädige Handeln Gottes war und ist. Gemeinsam fassten wir Mut, als Christen des neuen Bundes, dieser Bestimmung in möglichst allen Lebenslagen zu folgen.

Nach einem weiteren Worshipblock, in dem wir persönlich unsere Liebe zu Gott ausdrücken konnten, wurde noch die Möglichkeit für Gebet und Segnungen angeboten. Daniel Schmidt von den Kingsmen war extra dafür angereist und verstärkte die Beter der Gemeinde.

Es war ein toller Abend mit vielen ermutigtenden Gesprächen und Begegnungen, der wieder einmal die besondere Stärke der Einheit unter uns Christen deutlich machte.

Herzlichen Dank nochmals an Toni und Sonja, die trotzdem als Gebetsunterstützung mitgefahren ist, sowie natürlich auch an die Band und Anderson.

Grace Festival #1

Grace Festival #1

Am 09.11.19 feierten wir das erste „Grace Festival“ der neuen Serie ermutigender, überregionaler Gottesdienste in Lich. Dazu hatten sich Gerald und Christina Wieser vom „Grace Today Verlag“ mit dem „Worshipnetzwerk“ und den Betern der „Kingsmen“ zusammengetan. Nach einer etwa halbstündigen Anbetungszeit mit frischen deutschsprachigen Liedern der Band aus dem Worshipnetzwerk feierten wir gemeinsam das Abendmahl. Daniel Schmidt von den Kingsmen überreichte nach einem bewegenden persönlichen Bericht zur Überraschung ein wunderschönes Bild, das Josuas Durchzug mit der Bundeslade durch den Jordan zeigt, auf welches sich Gerald Wieser dann auch in der Ansprache bezog.

Die Bundeslade ist in jedem Detail die Versinnbildlichung von Jesus Christus, die Gott damit lange im Voraus ankündigte. Er hat die Gnade Gottes am Kreuz zur Vollendung gebracht und alle Schuld und Rebellion gegen ihn mit dem Gnadenthron Jesus zugedeckt. Wo die Bundeslade war, befand sich Gottes Gegenwart auf der Erde. Deshalb musste das Wasser des Jordan auch davor zurückweichen, sodass das Volk trockenen Fußes ins Gelobte Land ziehen konnte. Mit Jesus in uns können wir uns jeder Zeit auch dieser göttlichen Gegenwart bewusst sein. Wir wurden ermutigt, diese Gnade wieder ganz neu für uns anzunehmen, weil wir ein für alle Mal von unserer Sünde befreit wurden und von nun an darauf vertrauen können, dass der Heilige Geist uns den richtigen Weg führen wird. Mit besonderen biblischen Offenbarungen nahm Gerald Wieser die Besucher mit auf eine Reise ins alte Israel, dass plötzlich mitten in unser Leben zu sprechen begann. Diese Gnadenbotschaft hatte es in sich!

Anschließend konnten die Besucher bei einigen Worshipliedern der Band das Gebet und die Segnungen durch die Kingsmen in Anspruch nehmen, bevor der Abend mit einigen Snacks und guten Gesprächen gemütlich ausklang. Ich würde sagen, es war ein Volltreffer und freue mich sehr auf den 25. Januar, an dem das nächste „Grace Festival“ dann erneut in der Christusgemeinde in Lich stattfinden wird. Danke an alle Mitwirkenden, ihr seid wirklich wertvoll!!!

Der Bibelraucher bei Einsatz Leben

Der Bibelraucher bei Einsatz Leben

Am Samstag, den 02.11.19, luden Thomas Penzel und sein Team von Einsatz Leben wie jedes Jahr zum Freundestreffen ein. Hauptredner war der wunderbare Wilhelm Buntz. Wir vom Worshipnetzwerk durften die Anbetungszeiten musikalisch leiten. Mit vor Ort waren Antonia Weiß (Gesang), Andreas Weigel (Keyboards und Gesang), Detlef Marx (Bass und Gesang) und Christian Weiß (Gitarre und Gesang).

Nach einer stimmungsvollen Anbetungszeit berichtete Wilhelm Buntz, der Autor des Buches „Der Bibelraucher“, von dem dramatischen Verlauf seines Lebens. Von Eltern missachtet und als Baby einfach in einen Graben geworfen, wurde sein Leben gerettet, nur um von Heim zu Heim geschubst zu werden. Sein gebrochenes Herz brachte ihn dazu, Gefühle auf stumm zu schalten und Regeln nach belieben zu brechen. Nach einem misslungenen Fluchtversuch aus einem geschlossenen Heim für schwererziehbare Jugendliche, bei dem ein Polizist ums Leben kam, fand er sich in einem österreichischen Gefängnis wieder. Nach mehrjähriger Haft mit Misshandlungen wurde er in sein Heimatland Deutschland abgeschoben. Alpträume plagten ihn und Schuldgefühle trieben ihn zum Alkohol. Wilhelm wurde zu einem bundesweit gesuchten Schwerverbrecher. Man kam ihm erst durch einen Bericht von Aktenzeichen XY auf die Spur. So wurde er zu 14 Jahren Haft mit anschließender lebenslanger Sicherheitsverwahrung verurteilt und teilte das Gefängnis mit Terroristen. Auch im Gefängnis war er kaum zu bändigen, was ihn immer wieder zur verschärften Haft in den Kerker brachte. Dort durfte man nichts außer einer Bibel mit hieinnehmen. Gefüllt mit Tabak und Feuer machte Wilhelm genau das. Er begann eine Seite des Alten Testaments zu lesen, befüllt die geviertelten Blätter dann mit Tabak und rauchte sie. So rauchte er das gesamte AT, bis er zum Matthäusevangelium kam. Als er las „ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt“ erkannte er zum erstem Mal die Sinnlosigkeit seines Lebens. Er begann in einen Dialog mit Gott einzutreten, der ihn von innen heraus veränderte. Diese Wesensveränderung fiel auch dem Gefängnisvorsteher auf, der sich für die Aufhebung der Sicherheitsverwahrung einsetzte. Wilhelm, der Bibelraucher, wollte ganzheitlich zu Jesus umkehren, so verfasste er ein Schreiben an den Staatsanwalt mit dem Bekenntnis aller Straftaten, die man ihm nicht hätte nachweisen können. Die Anklageschrift hätte zu einer weiteren lebenslänglichen Haftstrafe führen müssen, was aber durch ein Wunder Gottes nicht geschah. Wilhelm besuchte nach seiner Entlassung aus dem Hochsicherheitsgefängnis eine Bibelschule in Südafrika, ist heute glücklich verheiratet, hat zwei Söhne und reist durch ganz Europa, um aus seinem Leben und von Jesus zu berichten. Er hat erkannt, dass Gott ihn so sehr liebt, obwohl er all das verbrochen hatte. Wilhelm kümmert sich um Häftlinge, Prostituierte und Zuhälter, weil er weiß, dass Gott sie alle überschwänglich liebt.

Ich bin wirklich sehr beeindruckt von diesem Gott und liebe die Freude und das Feuer in den Augen des Bibelrauchers. Er durfte sich von einem herzlosen zu einem warmherzig Menschen, von einem Verachteten zu einem Geliebten verwandeln.

Im weiteren Verlauf des Tages durften wir auch einen Vortrag von Thomas Penzel hören, der dazu aufrief, das Plateau der Zufriedenheit zu verlassen, um mutige Schritte mit Gott in unsere Berufung hinein zu wagen. In mitreißender Art erinnerte er daran, dass Gott noch großen Segen für jeden von uns bereit hält. Wie Petrus dürfen wir den Schritt aus dem Boot auf Jesus zu wagen. Er lässt uns nicht untergehen.

Zum Abschluss konnte während einer Worship Zeit die Gelegenheit genutzt werden, für sich beten zu lassen. So endete ein mutmachender und sehr inspirierender Freundestag. Es ist toll, mit euch unterwegs zu sein! Danke Thomas und Team, danke Wilhelm und danke ihr Lieben Gefährten aus dem Worshipnetzwerk.

Prophetic Worship

Prophetic Worship

Am Sonntag, den 20.10.19 lud Helmut Schank aus dem Christlichen Heilungszentrum Hanau erneut zu einem „Prophetic-Worship-Event“ ein. Wie beim ersten Mal leiteten dabei Thea und Daniel Bangert aus Schwäbisch Hall die Anbetung. Nach einigen einleitenden Worten der Ermutigung, auch heute noch mit dem übernatürlichen Wirken Gottes zur rechnen, übergab Helmut Schank dann an das süddeutsche Ehepaar.

Mit tollen Stimmen und Klavierbegleitung wirkten die Worshipsongs von außen betrachtet unaufgeregt gut und leidenschaftlich. War man allerdings Teilnehmer dieses besonderen Nachmittags, wurde man mit einer sehr starken Manifestation der Gegenwart Gottes konfrontiert, die man mit Seele, Körper und Geist erfahren konnte. Immer wieder wurde während der Lieder viel Raum für das Reden Gottes, für eigene Gebete oder das persönliche Singen in Sprachen gelassen. Die Teilnehmer des gut gefüllten Saales hatten die Freiheit, ihre eigene Form der Anbetung auszuüben. Zwischen den einzelnen Liederblocks wurden prophetische Eindrücke von Akteuren und Teilnehmern weitergegeben und Gottes Wort proklamiert.

Für mich persönlich waren die geistlichen Eindrücke derart intensiv und emotional, dass ich gelegentlich den glaubte, auch Sänger in der unsichtbaren Welt auszumachen. Es entstand ein mehrstimmiger Gesang im Raum, der einfach jegliche Last von meinen Schultern wehte. Die Liebe Gottes ist einfach unbegreiflich stark! Ohne übertreiben zu wollen, würde ich für unsere deutschen Verhältnisse vielleicht doch von Worship 2.0 sprechen wollen. Ich jedenfalls bin enorm bewegt und ermutigt, immer tiefer in die Gegenwart Gottes einzudringen, und dabei können solche prophetischen Zeiten einen erheblichen Beitrag leisten. Ich will dich ermutigen, deinen Blick für Anbetung auch etwas zu weiten. Hoffentlich können wir demnächst das Ehepaar Bangert auch für ein Seminar ins Worshipnetzwerk einladen. Vielen Dank Thea und Daniel, vielen Dank Helmut und vielen Dank an das restliche Team des CHZ Hanau!

Worshipabend des Netzwerks in Lich

Worshipabend des Netzwerks in Lich

„In Liebe begegnen“, unter diesem Motto haben sich wieder einmal Musiker verschiedener Gemeinden und Denominationen getroffen, um gemeinsam in die Gegenwart Gottes einzutreten und anzubeten. In den Räumen der Christusgemeinde Lich kam so auch eine bunt gemischte Gruppe von Besuchern zusammen, die den Saal füllten. Schon die während der Begrüßung verteilte Glitzerschminke drückte das Motto ganz praktisch aus.

Nach einem beschwingten Einstieg der elfköpfigen Band konnten wir dann auch immer tiefer in eine geistliche Atmosphäre eintauchen. In meiner kurzen Ansprache wurde die Abhängigkeit unserer Liebesfähigkeit von dem Gnadengeschenk der Liebe Gottes beleuchtet. Anschließend konnten die Besucher, währen die Band besinnliche Lieder spielte, Abendmahl einnehmen und sich vom Gebetsteam, das größtenteils von der übergemeindlichen Gruppe der Kingsmen gestellt wurde, segnen lassen. Es wurde ein sehr emotinaler Abend, an dem viele wieder einemal richtig auftanken konnten. Die gelebte Einheit über Gemeindegrenzen hinweg macht in jedem Fall Mut und Lust auf mehr. So geht es dann auch in drei Wochen in ähnlicher Besetzung beim Gracefestival weiter.

Vielen Dank an die Mitwirkenden: Antonia Weiß (Gesang), Elke Ludwig (Gesang), Vicky Pfeifer (Gesang), Thomas Pottek (E-Gitarre), Markus Pfeifer (Keyboards), Gernot Schmitt (Saxophon), Jörg Dobrick (Drums), Jan Staudt (Akustikgitarre und Technik), Andreas Weigel (Keybord, Gesang, musikalische Leitung), Detelf Marx (Bass, musikalische Leitung), Christian Weiß (Akustik Gitarre, Gesang, geistliche Leitung), Gerson Engel (Technik), Daniel Schmidt (Gebet), Mike Kopriva (Gebet), Gerald Wieser (Gebet), Christina Wieser (Gebet),Dirk Wewezer (Gebet).

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen!

Ich freue mich wirklich sehr, dass du auf unserer Seite gelandet bist. Mein Name ist Christian Weiß, ich bin Gitarrist, Worshipleiter, Autor („Ich worshippe jetzt!“) und arbeite außerdem als Musik- und Religionslehrer an einer integrierten Gesamtschule. Für meine Frau Christine und mich gehört Anbetung als zentrales Element zum Leben und wir sind überzeugt, dass sie Menschen durch die Liebesbeziehung mit Gott zu echtem Leben freisetzen kann. Ich glaube „Anbetung ist die größte aller Ausdrucksformen, zu der wir fähig sind“.

Lobe den Herren

Gemeinsam mit Detlef Marx leite ich das Worshipnetzwerk, das im Mai 2018 entstanden ist. Als Worshipleiter zweier befreundeter Gemeinden hatten wir uns bereits seit Jahren häufig gegenseitig unterstützt und ermutigt. Wir spürten den Durst nach gemeinsamen Anbetungszeiten in vielen Gemeinden. Durch unterschiedlichste Herausforderungen war aber eine regelmäßige Arbeit in diesem Bereich an vielen Orten einfach nicht umsetzbar. So entstanden unsere gemeinsamen Worshipabende zu denen Besucher aus verschiendenen Gemeinden der ganzen Region kamen. Die Idee, ein Worshipnetzwerk zu Gründen, hatte mir Gott dann im Gebet zugeflüstert. Er wies mich auch auf Detlef als perfektem Partner für die Arbeit hin. Gemeinsam entdeckten wir, dass wir Gott voller Freude zujubeln, von seiner Gnade singen und Menschen an den unterschiedlichsten Orten mit der spürbaren Gegenwart Gottes dienen wollen. Das Licht Jesu könnte so in der Dunkeheit dieser Welt scheinen.

Zunächst luden wir befreundete Worshipleiter und Musiker ein, die in den unterschiedlichsten Denominationen beheimatet sind, und damit auch in der Kultur der Anbetung verschieden geprägt wurden. Gemeinsam entdeckten wir eine große Vielfalt von Bedürfnissen in den einzelnen Gemeinden. Mit wachsender Beteiligung trafen wir uns zu intensiven Anbetungszeiten, führten gemeinsame Worshipabende durch, ich führte Seminare zu den Inhalten meines Buches durch und wir konnten verschiedene Gemeinden mit kleineren Teams unterstützen (Berichte und Termine kannst du auf der Homepage finden). Außerdem entstanden tolle Beziehungen zu bereits existierenden Gebetsteams.

Wir wollen gerne voneinander profitieren, uns gegenseitig ermutigen und miteinander lernen. Ob es um unsere innere Hingabe, musikalische Arrangements, selbstgeschriebene Anbetungslieder, Erfahrungen mit prophetischem Worship oder andere Themen geht, wir wollen uns austauschen, gegenseitig Raum für Unterschiedlichkeit geben und offen für das Wirken Gottes sein. Gott thront über den Lobgesängen seines Volkes und wir sollten niemals die Kraft der Übereinstimmung im Gebet unterschätzen.

Wir stellen Inhalte gerne über Performance, wenngleich uns beides wichtig ist. Auf dieser Seite wollen wir einfach über aktuelle Entwicklungen, Events und Gedanken informieren. Wir freuen uns mit dir in Kontakt zu treten und wünschen dir intensive Zeiten der Anbetung und Inspirationen die dein Leben bereichern.

Christian Weiß

Gottes Stimme Hören

Gottes Stimme Hören

Ein Tagesseminar mit Gerald Wieser vom Grace Today Verlag

Es ist nun schon einige Tage her, dass Gerald Wieser, der Gründer des Grace Today Verlages, am 07.09.19 in der Ev. Gemeinschaft in Nidda/Ulfa ein Tagesseminar zum Thema „Gottes Stimme hören“ abgehalten hat. Wir vom Worshipnetzwerk durften dabei sein und die Worshipzeiten leiten. Durch etliche gemeinsame Einsätze und auch viele gemeinsame Gebetszeiten kann ich sagen, dass Gerald Wieser eine echte Autorität auf diesem Gebiet ist. Ganz abgesehen davon war er ja auch mein Gegenüber beim Schreiben Buches „Ich worshippe jetzt“, in dem ebenfalls ein Kapitel zu diesem Thema zu finden ist. Und so war es auch ein sehr inspirierendes Seminar, in dem die Formen des Redens Gottes zunächst biblisch fundiert dargestellt und aus dem Blickwinkel des neuen Bundes der Gnade beleuchtet wurden, bevor wir gemeinsam einige praktische Übungen durchführten, die bei den Teilnehmern die Gewissheit des direkten Redens Gottes zu uns mit teils überraschenden Bestätigungen festigen konnten.

Besonders die Erkenntnis, dass jeder, der sein Leben in die Hände Jesu gelegt hat, auch in der Lage ist, seine Stimme zu hören, war für alle Teilnehmer sehr ermutigend. Gerade für Worshipmusiker ist dies ein wirklich relevantes Thema! Stell dir vor, Gott will eine Veranstaltung, in der du die Anbetung leitest, auf eine ganz bestimmte Art segnen, und du hörst, wie er das vorher zu dir sagt! Welchen Segen könntest du freisetzen! Und dabei ist es im Prinzip so einfach, weil Gott unsere Phantasie nutzt, um mit Bildern und Visionen, mit Bibeltexten und Liedern oder einfach auf die für uns perfekte Art und Weise zu reden. Gott will uns ermutigen! Er liebt uns, und sein Reden steht nie im Widerspruch zum Evangelium. Das können wir leicht prüfen und deshalb brauchen wir uns auch nicht davor zu fürchten. Gerald schlug vor, Jesus zu fragen: „wo willst du mich treffen?“ und dann in Gedanken mit ihm an diesen Ort zu gehen. Dort kannst du dich von ihm ermutigen lassen und in einen segensreichen Dialog eintreten.

Ich möchte dich heute ermutigen, es einfach auszuprobieren. Wenn du Zweifel hast, kannst du bei einem erfahrenen Beter um Rat fragen. Mit der Zeit wirst du eine gewisse Übung darin bekommen, und diese Gespräche werden dein Leben bereichern.

Unser Dank gilt Gerald Wieser für diese tolle Veranstaltung. Wir hoffen, dass sie noch in vielen Gemeinden durchgeführt werden wird.

David Senz und Martin Guitars in Gießen

David Senz und Martin Guitars in Gießen

Simon Bender aus dem Worshipnetzwerk organisierte im Rahmen einer Workshopreihe des Musikhauses Schönau in Gießen einen Abend zum Thema „Akustik Gitarre“. Am Samstag, den 31.08.19, lud er dazu die Firma Martin Guitars ein, um deren Werdegang, ihre Philosophie des Instrumentenbaus und aktuelle Entwicklungen vorzustellen. Florian Jenisch, der Repräsentant des deutschen Vertriebes, reiste gemeinsam mit dem Sales Manager für Europa, Steve Harvey, und dem christlichen Fingerstyle-Gitarristen David Senz an.

In gemütlicher Runde, mitten in der Abteilung für Akustikgitarre, konnten dann einige der Schmuckstücke aus dem Hause Martin bestaunt und getestet werden (ich habe mich persönlich sehr in die OMJM, das Sinaturmodell von John Mayer, verliebt). Nach einem musikalischen Intro folgte eine intensive Talkrunde, in der besondere Momente der Entwicklungsgeschichte des Gitarrenbauers Christian Friedrich Martin Sen. aus Markneunkirchen und dessen Nachkommen beleuchtet wurden. Der gelernte Schreiner wechselte zum Instrumentenbau und war dabei sehr experimentierfreudig, wurde dafür aber von seinen Kollegen auf Distanz gehalten und wanderte in die USA aus. Dort baute er die Stahlsaitengitarre und entwickelte Modelle (0, 00, 000 Dreadnought…), die seit knapp 180 Jahren die Welt des Instrumentenbaus auf den Kopf stellten. Kein anderer Hersteller konnte seitdem die Welt der Sahlsaitengitarre stärker prägen.

Bei Snacks und Getränken konnten im Anschluss Eindrücke ausgetauscht und Fragen besprochen werden. Anschließend übernahm David Senz mit einigen Musikstücken aus seinem Fingerstyle-Repertoire (was ich persönlich leider aufgrund eines familiären Notfalls zum größten Teil verpasste). Aufgrund von besteiterten Berichten und meinen eigenen Eindrücken von seinen CDs weiß ich aber, dass er ein außerordentlich talentierter Gitarrist ist, dem es gelingt, mit Klängen Bilder zu malen und Stimmungen zu erzeugen. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, wie sehr David neben seiner Arbeit als Lobpreisleiter auch sein konzertantes Musizieren als Anbetung versteht. Seine Lieder „erzählen von Gottes Schönheit, Sonnenaufgängen, guten Zeiten und schaffen einen Raum zum Ausruhen“, so beschreibt er es selbst. Besonders sprechen mich bezeichnender Weise die Lieder „Beauty, Resting place, O Haupt voll Blut und Wunden und In your presence“ an. David erzählte von Konzertreisen nach Indien, bei denen er gemeinsam mit einem Pastor Gemeinden besuchte und Workshops leitete. Besonders beeindruckt war er von der lebendigen Kraft Gottes, die dort zu erleben war.

Das ist es, worum es im Wesentlichen geht! Und ich bin davon überzeugt, dass Gott im deutschsprachigen Raum ebenso wirken möchte! Lasst uns Abende wie diesen als Ermutigung auffassen, Musik zur Ehre Gottes zu spielen und Großes von unserem gnädigen Gott erwarten. Dabei dürfen wir, wie schon David, durchaus auch schön spielen und tolle Instrumente benutzen, es sollte aber niemals unser Hauptfocus werden. Ich bin sehr froh, dass der Abend aufgezeichnet wurde und hoffe, man kann in Zukunft dieses besondere Video genießen. Wir bedanken uns in aller Form bei Simon Bender und dem Musikhaus Schönau, sowie den Mitwirkenden von Martin Guitars und natürlich bei David Senz für einen wunderbaren und inspirierenden Abend.

David Senz mit seiner Martin OM
Hofkonzert bei Carlos Roncal

Hofkonzert bei Carlos Roncal

Am 24.08.19 fand erneut das Hofkonzert unseres lieben Freundes Carlos Roncal statt, bei dem er seine neuste Musikproduktion vorstellte. Der professionelle Musiker, Künstler, Missionar und Lebenskünstler kommt ursprünglich aus Peru, wo er auch seine musikalische und theologische Ausbildung genoss. Diese Einflüsse kann man auch bei den von biblischen Texten inspirierten Songs, die ich am ehesten als „Worldmusik“ beschreiben würde, deutlich vernehmen. Besonders bewegt haben mich das Lied über die Schöpfung, in dem er instrumental, in Manier einer großen Filmmusik, Klänge ineinander verwoben hat, dass man sich in dieses Szenario der Entstehung der Welt hineinversetzen konnte, sowie das Lied über den Psalm 63, das er in spanischer Sprache singt. „Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen sollen dich rühmen. So will ich dich loben mein Leben lang, in deinem Namen meine Hände aufheben“ (SLT) heißt es in diesem bewegenden Psalm und das ist es auch, was Carlos Roncal für sein Leben in Anspruch nimmt. So entstand eine besondere Atmosphäre der Gegenwart Gottes in Münzenberg/Gambach, wo Carlos seit vielen Jahren gemeinsam mit seiner Familie lebt. Die geladenen Gäste waren begeistert und hoffen, wie ich, dass man bald diese Musik käuflich erwerben kann. Ich kann mir gut vorstellen, die Lieder auch für besondere Soaking-Anbetungszeiten zu verwenden. Hinweise zu Erscheinungsdaten werden hier veröffentlicht, sobald wir weitere Infos haben. Carlos hat alle Songs selbst geschrieben und eingespielt. Er ist Teil unseres Worship-Netzwerks und bereichert unsere Arbeit erheblich. Vielen Dank dafür!