Worshipabend in Burkhardsfelden

Worshipabend in Burkhardsfelden

Im Rahmen der 20. Buchausstellung der Ev. Stadtmission Burkhardsfelden lud Pastor Anderson Husemann das Worshipnetzwerk für einen Worshipabend am 23.11.19 ein.

Geplant war, dass wir mit einem kleinen Team (Sonja Yeo: Gesang, Christine Weiß: Klavier, Detlef Marx: Bass und Gesang, Christian Weiß: Gitarre und Gesang) anreisen würden. Wir waren sehr dankbar, dass Antonia Weiß spontan für Sonja einspringen konnte, die leider am Vorabend erkrankt war.

Im gut gefüllten Saal hatten die Besucher dann zunächst die Möglichkeit, durch die umfangreiche Buchausstellung zu schlendern und das ein oder andere wertvolle Buch zu erwerben.

Mit neueren deutschen Anbetungsliedern gepaart mit alten Hymnen stiegen wir dann in die Anbetung ein. Schnell wurde klar, dass eine große Offenheit für das wirken Gottes an diesem Abend bei den Besuchern vorhanden war. Besonders beeindruckend war dabei die Einheit von Alt in Jung.

Anderson Husemann hatte mich gebeten, passend zur Ausstellung, eine Ansprache zu Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ zu halten. Es sollte dabei um den übergeordneten Stellenwert von Anbetung für ein hoffnungsvolles und gelingendes Leben in der Beziehung mit dem dreieinigen Gott gehen, welche zu allen Zeiten die einzig vernünftige Antwort auf das gnädige Handeln Gottes war und ist. Gemeinsam fassten wir Mut, als Christen des neuen Bundes, dieser Bestimmung in möglichst allen Lebenslagen zu folgen.

Nach einem weiteren Worshipblock, in dem wir persönlich unsere Liebe zu Gott ausdrücken konnten, wurde noch die Möglichkeit für Gebet und Segnungen angeboten. Daniel Schmidt von den Kingsmen war extra dafür angereist und verstärkte die Beter der Gemeinde.

Es war ein toller Abend mit vielen ermutigtenden Gesprächen und Begegnungen, der wieder einmal die besondere Stärke der Einheit unter uns Christen deutlich machte.

Herzlichen Dank nochmals an Toni und Sonja, die trotzdem als Gebetsunterstützung mitgefahren ist, sowie natürlich auch an die Band und Anderson.

Grace Festival #1

Grace Festival #1

Am 09.11.19 feierten wir das erste „Grace Festival“ der neuen Serie ermutigender, überregionaler Gottesdienste in Lich. Dazu hatten sich Gerald und Christina Wieser vom „Grace Today Verlag“ mit dem „Worshipnetzwerk“ und den Betern der „Kingsmen“ zusammengetan. Nach einer etwa halbstündigen Anbetungszeit mit frischen deutschsprachigen Liedern der Band aus dem Worshipnetzwerk feierten wir gemeinsam das Abendmahl. Daniel Schmidt von den Kingsmen überreichte nach einem bewegenden persönlichen Bericht zur Überraschung ein wunderschönes Bild, das Josuas Durchzug mit der Bundeslade durch den Jordan zeigt, auf welches sich Gerald Wieser dann auch in der Ansprache bezog.

Die Bundeslade ist in jedem Detail die Versinnbildlichung von Jesus Christus, die Gott damit lange im Voraus ankündigte. Er hat die Gnade Gottes am Kreuz zur Vollendung gebracht und alle Schuld und Rebellion gegen ihn mit dem Gnadenthron Jesus zugedeckt. Wo die Bundeslade war, befand sich Gottes Gegenwart auf der Erde. Deshalb musste das Wasser des Jordan auch davor zurückweichen, sodass das Volk trockenen Fußes ins Gelobte Land ziehen konnte. Mit Jesus in uns können wir uns jeder Zeit auch dieser göttlichen Gegenwart bewusst sein. Wir wurden ermutigt, diese Gnade wieder ganz neu für uns anzunehmen, weil wir ein für alle Mal von unserer Sünde befreit wurden und von nun an darauf vertrauen können, dass der Heilige Geist uns den richtigen Weg führen wird. Mit besonderen biblischen Offenbarungen nahm Gerald Wieser die Besucher mit auf eine Reise ins alte Israel, dass plötzlich mitten in unser Leben zu sprechen begann. Diese Gnadenbotschaft hatte es in sich!

Anschließend konnten die Besucher bei einigen Worshipliedern der Band das Gebet und die Segnungen durch die Kingsmen in Anspruch nehmen, bevor der Abend mit einigen Snacks und guten Gesprächen gemütlich ausklang. Ich würde sagen, es war ein Volltreffer und freue mich sehr auf den 25. Januar, an dem das nächste „Grace Festival“ dann erneut in der Christusgemeinde in Lich stattfinden wird. Danke an alle Mitwirkenden, ihr seid wirklich wertvoll!!!

Prophetic Worship

Prophetic Worship

Am Sonntag, den 20.10.19 lud Helmut Schank aus dem Christlichen Heilungszentrum Hanau erneut zu einem „Prophetic-Worship-Event“ ein. Wie beim ersten Mal leiteten dabei Thea und Daniel Bangert aus Schwäbisch Hall die Anbetung. Nach einigen einleitenden Worten der Ermutigung, auch heute noch mit dem übernatürlichen Wirken Gottes zur rechnen, übergab Helmut Schank dann an das süddeutsche Ehepaar.

Mit tollen Stimmen und Klavierbegleitung wirkten die Worshipsongs von außen betrachtet unaufgeregt gut und leidenschaftlich. War man allerdings Teilnehmer dieses besonderen Nachmittags, wurde man mit einer sehr starken Manifestation der Gegenwart Gottes konfrontiert, die man mit Seele, Körper und Geist erfahren konnte. Immer wieder wurde während der Lieder viel Raum für das Reden Gottes, für eigene Gebete oder das persönliche Singen in Sprachen gelassen. Die Teilnehmer des gut gefüllten Saales hatten die Freiheit, ihre eigene Form der Anbetung auszuüben. Zwischen den einzelnen Liederblocks wurden prophetische Eindrücke von Akteuren und Teilnehmern weitergegeben und Gottes Wort proklamiert.

Für mich persönlich waren die geistlichen Eindrücke derart intensiv und emotional, dass ich gelegentlich den glaubte, auch Sänger in der unsichtbaren Welt auszumachen. Es entstand ein mehrstimmiger Gesang im Raum, der einfach jegliche Last von meinen Schultern wehte. Die Liebe Gottes ist einfach unbegreiflich stark! Ohne übertreiben zu wollen, würde ich für unsere deutschen Verhältnisse vielleicht doch von Worship 2.0 sprechen wollen. Ich jedenfalls bin enorm bewegt und ermutigt, immer tiefer in die Gegenwart Gottes einzudringen, und dabei können solche prophetischen Zeiten einen erheblichen Beitrag leisten. Ich will dich ermutigen, deinen Blick für Anbetung auch etwas zu weiten. Hoffentlich können wir demnächst das Ehepaar Bangert auch für ein Seminar ins Worshipnetzwerk einladen. Vielen Dank Thea und Daniel, vielen Dank Helmut und vielen Dank an das restliche Team des CHZ Hanau!

Worshipabend des Netzwerks in Lich

Worshipabend des Netzwerks in Lich

„In Liebe begegnen“, unter diesem Motto haben sich wieder einmal Musiker verschiedener Gemeinden und Denominationen getroffen, um gemeinsam in die Gegenwart Gottes einzutreten und anzubeten. In den Räumen der Christusgemeinde Lich kam so auch eine bunt gemischte Gruppe von Besuchern zusammen, die den Saal füllten. Schon die während der Begrüßung verteilte Glitzerschminke drückte das Motto ganz praktisch aus.

Nach einem beschwingten Einstieg der elfköpfigen Band konnten wir dann auch immer tiefer in eine geistliche Atmosphäre eintauchen. In meiner kurzen Ansprache wurde die Abhängigkeit unserer Liebesfähigkeit von dem Gnadengeschenk der Liebe Gottes beleuchtet. Anschließend konnten die Besucher, währen die Band besinnliche Lieder spielte, Abendmahl einnehmen und sich vom Gebetsteam, das größtenteils von der übergemeindlichen Gruppe der Kingsmen gestellt wurde, segnen lassen. Es wurde ein sehr emotinaler Abend, an dem viele wieder einemal richtig auftanken konnten. Die gelebte Einheit über Gemeindegrenzen hinweg macht in jedem Fall Mut und Lust auf mehr. So geht es dann auch in drei Wochen in ähnlicher Besetzung beim Gracefestival weiter.

Vielen Dank an die Mitwirkenden: Antonia Weiß (Gesang), Elke Ludwig (Gesang), Vicky Pfeifer (Gesang), Thomas Pottek (E-Gitarre), Markus Pfeifer (Keyboards), Gernot Schmitt (Saxophon), Jörg Dobrick (Drums), Jan Staudt (Akustikgitarre und Technik), Andreas Weigel (Keybord, Gesang, musikalische Leitung), Detelf Marx (Bass, musikalische Leitung), Christian Weiß (Akustik Gitarre, Gesang, geistliche Leitung), Gerson Engel (Technik), Daniel Schmidt (Gebet), Mike Kopriva (Gebet), Gerald Wieser (Gebet), Christina Wieser (Gebet),Dirk Wewezer (Gebet).

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen!

Ich freue mich wirklich sehr, dass du auf unserer Seite gelandet bist. Mein Name ist Christian Weiß, ich bin Gitarrist, Worshipleiter, Autor („Ich worshippe jetzt!“) und arbeite außerdem als Musik- und Religionslehrer an einer integrierten Gesamtschule. Für meine Frau Christine und mich gehört Anbetung als zentrales Element zum Leben und wir sind überzeugt, dass sie Menschen durch die Liebesbeziehung mit Gott zu echtem Leben freisetzen kann. Ich glaube „Anbetung ist die größte aller Ausdrucksformen, zu der wir fähig sind“.

Gemeinsam mit Detlef Marx leite ich das Worshipnetzwerk, das im Mai 2018 entstanden ist. Als Worshipleiter zweier befreundeter Gemeinden hatten wir uns bereits seit Jahren häufig gegenseitig unterstützt und ermutigt. Wir spürten den Durst nach gemeinsamen Anbetungszeiten in vielen Gemeinden. Durch unterschiedlichste Herausforderungen war aber eine regelmäßige Arbeit in diesem Bereich an vielen Orten einfach nicht umsetzbar. So entstanden unsere gemeinsamen Worshipabende zu denen Besucher aus verschiendenen Gemeinden der ganzen Region kamen. Die Idee, ein Worshipnetzwerk zu Gründen, hatte mir Gott dann im Gebet zugeflüstert. Er wies mich auch auf Detlef als perfektem Partner für die Arbeit hin. Gemeinsam entdeckten wir, dass wir Gott voller Freude zujubeln, von seiner Gnade singen und Menschen an den unterschiedlichsten Orten mit der spürbaren Gegenwart Gottes dienen wollen. Das Licht Jesu könnte so in der Dunkeheit dieser Welt scheinen.

Zunächst luden wir befreundete Worshipleiter und Musiker ein, die in den unterschiedlichsten Denominationen beheimatet sind, und damit auch in der Kultur der Anbetung verschieden geprägt wurden. Gemeinsam entdeckten wir eine große Vielfalt von Bedürfnissen in den einzelnen Gemeinden. Mit wachsender Beteiligung trafen wir uns zu intensiven Anbetungszeiten, führten gemeinsame Worshipabende durch, ich führte ein Seminar zu den Inhalten meines Buches durch und wir konnten verschiedene Gemeinden mit kleineren Teams unterstützen (Berichte und Termine kannst du auf der Homepage finden). Außerdem entstanden tolle Beziehungen zu bereits existierenden Gebetsteams.

Wir wollen gerne voneinander profitieren, uns gegenseitig ermutigen und miteinander lernen. Ob es um unsere innere Hingabe, musikalische Arrangements, selbstgeschriebene Anbetungslieder, Erfahrungen mit prophetischem Worship oder andere Themen geht, wir wollen uns austauschen, gegenseitig Raum für Unterschiedlichkeit geben und offen für das Wirken Gottes sein. Gott thront über den Lobgesängen seines Volkes und wir sollten niemals die Kraft der Übereinstimmung im Gebet unterschätzen.

Wir stellen Inhalte gerne über Performance, wenngleich uns beides wichtig ist. Auch die digitale Weiterentwicklung des Netzwerks geht langsam voran. (Sorry, wenn du bisher noch keine Rückmeldung auf deine Registrierung bekommen hast – ich hoffe, wir können das bald durch technische Verbesserung in den Griff bekommen). Wir freuen uns mit dir in Kontakt zu treten und wünschen dir intensive Zeiten der Anbetung und Inspirationen die dein Leben bereichern.

Christian Weiß

Gottes Stimme Hören

Gottes Stimme Hören

Ein Tagesseminar mit Gerald Wieser vom Grace Today Verlag

Es ist nun schon einige Tage her, dass Gerald Wieser, der Gründer des Grace Today Verlages, am 07.09.19 in der Ev. Gemeinschaft in Nidda/Ulfa ein Tagesseminar zum Thema „Gottes Stimme hören“ abgehalten hat. Wir vom Worshipnetzwerk durften dabei sein und die Worshipzeiten leiten. Durch etliche gemeinsame Einsätze und auch viele gemeinsame Gebetszeiten kann ich sagen, dass Gerald Wieser eine echte Autorität auf diesem Gebiet ist. Ganz abgesehen davon war er ja auch mein Gegenüber beim Schreiben Buches „Ich worshippe jetzt“, in dem ebenfalls ein Kapitel zu diesem Thema zu finden ist. Und so war es auch ein sehr inspirierendes Seminar, in dem die Formen des Redens Gottes zunächst biblisch fundiert dargestellt und aus dem Blickwinkel des neuen Bundes der Gnade beleuchtet wurden, bevor wir gemeinsam einige praktische Übungen durchführten, die bei den Teilnehmern die Gewissheit des direkten Redens Gottes zu uns mit teils überraschenden Bestätigungen festigen konnten.

Besonders die Erkenntnis, dass jeder, der sein Leben in die Hände Jesu gelegt hat, auch in der Lage ist, seine Stimme zu hören, war für alle Teilnehmer sehr ermutigend. Gerade für Worshipmusiker ist dies ein wirklich relevantes Thema! Stell dir vor, Gott will eine Veranstaltung, in der du die Anbetung leitest, auf eine ganz bestimmte Art segnen, und du hörst, wie er das vorher zu dir sagt! Welchen Segen könntest du freisetzen! Und dabei ist es im Prinzip so einfach, weil Gott unsere Phantasie nutzt, um mit Bildern und Visionen, mit Bibeltexten und Liedern oder einfach auf die für uns perfekte Art und Weise zu reden. Gott will uns ermutigen! Er liebt uns, und sein Reden steht nie im Widerspruch zum Evangelium. Das können wir leicht prüfen und deshalb brauchen wir uns auch nicht davor zu fürchten. Gerald schlug vor, Jesus zu fragen: „wo willst du mich treffen?“ und dann in Gedanken mit ihm an diesen Ort zu gehen. Dort kannst du dich von ihm ermutigen lassen und in einen segensreichen Dialog eintreten.

Ich möchte dich heute ermutigen, es einfach auszuprobieren. Wenn du Zweifel hast, kannst du bei einem erfahrenen Beter um Rat fragen. Mit der Zeit wirst du eine gewisse Übung darin bekommen, und diese Gespräche werden dein Leben bereichern.

Unser Dank gilt Gerald Wieser für diese tolle Veranstaltung. Wir hoffen, dass sie noch in vielen Gemeinden durchgeführt werden wird.

David Senz und Martin Guitars in Gießen

David Senz und Martin Guitars in Gießen

Simon Bender aus dem Worshipnetzwerk organisierte im Rahmen einer Workshopreihe des Musikhauses Schönau in Gießen einen Abend zum Thema „Akustik Gitarre“. Am Samstag, den 31.08.19, lud er dazu die Firma Martin Guitars ein, um deren Werdegang, ihre Philosophie des Instrumentenbaus und aktuelle Entwicklungen vorzustellen. Florian Jenisch, der Repräsentant des deutschen Vertriebes, reiste gemeinsam mit dem Sales Manager für Europa, Steve Harvey, und dem christlichen Fingerstyle-Gitarristen David Senz an.

In gemütlicher Runde, mitten in der Abteilung für Akustikgitarre, konnten dann einige der Schmuckstücke aus dem Hause Martin bestaunt und getestet werden (ich habe mich persönlich sehr in die OMJM, das Sinaturmodell von John Mayer, verliebt). Nach einem musikalischen Intro folgte eine intensive Talkrunde, in der besondere Momente der Entwicklungsgeschichte des Gitarrenbauers Christian Friedrich Martin Sen. aus Markneunkirchen und dessen Nachkommen beleuchtet wurden. Der gelernte Schreiner wechselte zum Instrumentenbau und war dabei sehr experimentierfreudig, wurde dafür aber von seinen Kollegen auf Distanz gehalten und wanderte in die USA aus. Dort baute er die Stahlsaitengitarre und entwickelte Modelle (0, 00, 000 Dreadnought…), die seit knapp 180 Jahren die Welt des Instrumentenbaus auf den Kopf stellten. Kein anderer Hersteller konnte seitdem die Welt der Sahlsaitengitarre stärker prägen.

Bei Snacks und Getränken konnten im Anschluss Eindrücke ausgetauscht und Fragen besprochen werden. Anschließend übernahm David Senz mit einigen Musikstücken aus seinem Fingerstyle-Repertoire (was ich persönlich leider aufgrund eines familiären Notfalls zum größten Teil verpasste). Aufgrund von besteiterten Berichten und meinen eigenen Eindrücken von seinen CDs weiß ich aber, dass er ein außerordentlich talentierter Gitarrist ist, dem es gelingt, mit Klängen Bilder zu malen und Stimmungen zu erzeugen. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, wie sehr David neben seiner Arbeit als Lobpreisleiter auch sein konzertantes Musizieren als Anbetung versteht. Seine Lieder „erzählen von Gottes Schönheit, Sonnenaufgängen, guten Zeiten und schaffen einen Raum zum Ausruhen“, so beschreibt er es selbst. Besonders sprechen mich bezeichnender Weise die Lieder „Beauty, Resting place, O Haupt voll Blut und Wunden und In your presence“ an. David erzählte von Konzertreisen nach Indien, bei denen er gemeinsam mit einem Pastor Gemeinden besuchte und Workshops leitete. Besonders beeindruckt war er von der lebendigen Kraft Gottes, die dort zu erleben war.

Das ist es, worum es im Wesentlichen geht! Und ich bin davon überzeugt, dass Gott im deutschsprachigen Raum ebenso wirken möchte! Lasst uns Abende wie diesen als Ermutigung auffassen, Musik zur Ehre Gottes zu spielen und Großes von unserem gnädigen Gott erwarten. Dabei dürfen wir, wie schon David, durchaus auch schön spielen und tolle Instrumente benutzen, es sollte aber niemals unser Hauptfocus werden. Ich bin sehr froh, dass der Abend aufgezeichnet wurde und hoffe, man kann in Zukunft dieses besondere Video genießen. Wir bedanken uns in aller Form bei Simon Bender und dem Musikhaus Schönau, sowie den Mitwirkenden von Martin Guitars und natürlich bei David Senz für einen wunderbaren und inspirierenden Abend.

David Senz mit seiner Martin OM
Hofkonzert bei Carlos Roncal

Hofkonzert bei Carlos Roncal

Am 24.08.19 fand erneut das Hofkonzert unseres lieben Freundes Carlos Roncal statt, bei dem er seine neuste Musikproduktion vorstellte. Der professionelle Musiker, Künstler, Missionar und Lebenskünstler kommt ursprünglich aus Peru, wo er auch seine musikalische und theologische Ausbildung genoss. Diese Einflüsse kann man auch bei den von biblischen Texten inspirierten Songs, die ich am ehesten als „Worldmusik“ beschreiben würde, deutlich vernehmen. Besonders bewegt haben mich das Lied über die Schöpfung, in dem er instrumental, in Manier einer großen Filmmusik, Klänge ineinander verwoben hat, dass man sich in dieses Szenario der Entstehung der Welt hineinversetzen konnte, sowie das Lied über den Psalm 63, das er in spanischer Sprache singt. „Denn deine Gnade ist besser als Leben; meine Lippen sollen dich rühmen. So will ich dich loben mein Leben lang, in deinem Namen meine Hände aufheben“ (SLT) heißt es in diesem bewegenden Psalm und das ist es auch, was Carlos Roncal für sein Leben in Anspruch nimmt. So entstand eine besondere Atmosphäre der Gegenwart Gottes in Münzenberg/Gambach, wo Carlos seit vielen Jahren gemeinsam mit seiner Familie lebt. Die geladenen Gäste waren begeistert und hoffen, wie ich, dass man bald diese Musik käuflich erwerben kann. Ich kann mir gut vorstellen, die Lieder auch für besondere Soaking-Anbetungszeiten zu verwenden. Hinweise zu Erscheinungsdaten werden hier veröffentlicht, sobald wir weitere Infos haben. Carlos hat alle Songs selbst geschrieben und eingespielt. Er ist Teil unseres Worship-Netzwerks und bereichert unsere Arbeit erheblich. Vielen Dank dafür!

Lichtblick 2019

Lichtblick 2019

Es war ein besonderer Abend in der Chrischonagemeinde in Reiskirchen-Burkhardsfelden. „Du bist von Gott gesegnet und deshalb kannst du für andere zum Segen werden“ war das Thema des Abends, über das Pastor Wilhelm Risto aus der Schweiz mitreißend und ermutigend referierte. Gottes Segen annehmen konnte man dann auch ganz praktisch, als Wilhelm und seine Frau Marina sich anschließend viel Zeit für Gebet und Segnung für die Teilnehmer nahmen. Das Worshipnetzwerk wurde von der Gemeinde angefragt, die musikalische Gestaltung zu übernehmen, und so waren wir mit einem Team (Sonja Yeo, Andreas Weigel, Detlef Marx und Christian Weiß) vor Ort und durften selbst gesegnet werden und für andere ein Segen sein. Heute (18.05.19) um 20 Uhr geht es weiter, Katharina Stahl wird musizieren, morgen im 10 Uhr-Gottesdienst fahren wir wieder mit einem kleinen Team (Sonja Yeo, Detlef Marx, Christine und Christian Weiß) los. Herzliche Einladung, noch spontan dabei zu sein (Hinter den Gärten 2, 35447 Reiskirchen).

Falls es in deiner Gemeinde auch Bedarf an Unterstützung durch Worshipmusiker geben sollte, kannst du gerne auch Anfragen an uns richten. Zum Segen werden macht uns glücklich!

Einheit durch Anbetung

Einheit durch Anbetung

Erlebe wie der Friede Jesu das Zusammenleben beflügelt

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,20-21)

Im WorshipNetzwerk machen wir zurzeit die Erfahrung, dass Musiker der verschiedenen Denominationen zusammenkommen und in großer Einheit Gott anbeten. Wir konnten feststellen, dass die Streitpunkte verschiedener Kirchenwerke und Traditionen eigentlich prozentual kaum ins Gewicht fallen, und dafür die gemeinsame Schnittmenge überwältigend groß ist. Wenn wir singen „Jesus be the center of my life“ oder „Sei du der Mittelpunkt in meinem Leben“, spüren wir, wie diese gemeinsame Flamme beginnt zu lodern. Wir alle haben die gleiche Hoffnung, weil wir bedürftig und auf die Gnade Jesu angewiesen sind. Er hat uns freigesetzt, echtes Leben zu genießen. Deshalb wollen wir Loblieder singen – mit Jung und Alt aus allen Denominationen und Konfessionen!

Echter Friede ist nur bei Gott zu finden und Jesus sagte, dass er uns seinen Frieden zurücklässt (siehe Joh 14,27). Wir können Konzepte schreiben und Programme durchführen, werden aber ohne seine Hilfe niemals diesen Frieden erfahren. In seinem Frieden verbirgt sich keine Drohung, Anklage oder Forderung, weil Gott in allem aus vollkommener Liebe handelt! Jesus war innerlich permanent mit dem Vater verbunden und nahm sich bewusst Zeiten für den Dialog im Gebet. Aus dieser Einheit schöpfte der Mensch Jesus seinen Frieden. Mit der Kraft des Heiligen Geistes konnte er diese Liebe weitergeben, Menschen wurden heil und ihr Leben wendete sich zum Guten.

Paulus beschreibt im Bild von der Gemeinde als „Leib Christi“ (siehe Eph 4,14-16) die Unterschiedlichkeit der einzelnen Körperteile, die von Jesus als dem Haupt zusammengehalten werden. Wenn wir von uns weg auf Jesus hin schauen, werden wir auf wundersame Weise erleben, wie sich unser Leben verändert – zum Guten hin! Gestern hatten wir eine bewegende Worshipzeit im WorshipNetzwerk. Im zwanglosen gemeinsamen Musizieren und Anbeten wuchs die Liebe zu Jesus und die gegenseitige Hochachtung. Du kannst alle Belastungen, die dich im Alltag so quälen, einfach am Kreuz Jesu abladen, die Anbetung der anderen ermutigt dich, einen Schritt weiter zu gehen – im Vertrauen auf Gott. Und dann spürst du sie auch immer mehr, diese Einheit.

Wir brauchen zuerst Einheit mit Jesus, dann kommt die Einheit der Christen von selbst. Vor einiger Zeit habe ich einen Liedtext geschrieben, der sich mit dieser Einheit auseinandersetzt. Hier ist ein kurzer Auszug:

Ich bin mit Dir im Einklang – Du bist mit mir verwoben – weil ich nicht mehr anders sein kann – fühl mich zu Dir hin gezogen – Du malst den Regenbogen – und adelst mich mit Dir – ich kann nicht aufhör‘n Dich zu loben – Dein Reich ist jetzt schon hier

Du liebtest mich bevor ich war – kennst meine Träume, jedes Haar – hast alle Schönheit selbst gemacht – und dabei stets an uns gedacht – genießt es, wenn ich bei dir bin – gibst meinem Leben einen Sinn – die Heiligkeit ist dein Gewand – du übersteigst meinen Verstand  

Ich wünsche dir dieses Eingewoben-Sein in Jesus und spreche es dir im Namen Jesus zu! Lass dich im gemeinsamen Worship zum Herzen Jesus hinziehen, er wird dir mit seiner Liebe begegnen!