{"id":611,"date":"2020-01-17T14:56:23","date_gmt":"2020-01-17T13:56:23","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=611"},"modified":"2020-01-17T14:56:23","modified_gmt":"2020-01-17T13:56:23","slug":"worte-der-kraft-ueber-die-bedeutung-von-liedtexten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/worshipnetzwerk.de\/?p=611","title":{"rendered":"Worte der Kraft \u2013 \u00fcber die Bedeutung von Liedtexten"},"content":{"rendered":"\n<p><em>&nbsp;\u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei\nGott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind\ndurch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.\nIn ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht\nscheint in der Finsternis, und die Finsternis hat&#8217;s nicht ergriffen.\u201c<\/em> (Joh\n1,1-5 LUT)<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint eines der Grundprinzipien seit der Erschaffung\nder Welt zu sein, dass Worte enorme Macht besitzen. Gott hat gesprochen und es\ngeschah. Wir als Christen haben Zugriff auf die Bibel und nennen sie \u201edas Wort\nGottes\u201c. Manchmal \u00fcbersehen wir dabei allerdings, dass nicht jedes Wort, das in\nder Bibel steht, auch Gott selbst gesagt hat. Die Geschichte der Menschen mit\nGott beinhaltet Situationen, in denen gro\u00dfe Leiter straucheln und Zweifel an\nGott haben, sich nicht in die von Gott vorgesehene Richtung bewegen oder sich\nauf einem fr\u00fcheren Stand der Offenbarungen Gottes in seiner Geschichte mit uns\nMenschen befanden. Wenn wir die Bibel zitieren, sollten wir nicht Worte des\nZweifels, der Entmutigung oder der Verwirrung zitieren. Deshalb ist es wichtig,\ndass wir sowohl die Bibel als auch den gut kennen, der die Worte bei den\njeweiligen Autoren inspiriert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott hatte schon immer unsere Rettung im Visier, deshalb\nk\u00f6nnen wir auch in allen B\u00fcchern der Bibel Hinweise auf Jesus finden. Sie ist\neine gewaltige Komposition aus 66 B\u00fcchern, die von \u00fcber 40 Autoren in\nverschiedenen Jahrtausenden auf unterschiedlichen Kontinenten geschrieben\nwurden. Mit Jesus, dem menschgewordenen Wort Gottes, erreicht die Offenbarung\nGottes ihren H\u00f6hepunkt. Weil wir im Neuen Bund der Gnade leben, m\u00fcssen wir die\nBibel auch immer aus dem Blickwinkel des Sieges Jesu f\u00fcr uns am Kreuz und\nseiner Auferstehung lesen. Von dieser guten Nachricht der Gnade Gottes sollten\nwir in aller Welt erz\u00e4hlen und auch davon singen. <\/p>\n\n\n\n<p>Gott liebt uns so sehr, dass er enorme Geduld aufbringt, uns\nsein Wort zu erschlie\u00dfen. Er offenbart sich immer in einer angemessenen Weise.\nW\u00e4hrend die Propheten des Alten Testamentes mehr oder weniger unbewusst Dinge\n\u00fcber Jesus prophezeiten, kennen wir heute schon die Erl\u00f6sungsgeschichte und\nk\u00f6nnen sie nachlesen. Der Heilige Geist in uns sorgt daf\u00fcr, dass wir immer\ntiefere Erkenntnisse \u00fcber Gott aus seinem Wort gewinnen k\u00f6nnen. Dabei orientieren\nwir uns immer an dem roten Faden seiner Gnadengeschichte, um die Wahrheit zu\nentdecken. Gott ist immer der liebende Vater, er ist immer gerecht und ehrlich.\nDie Fr\u00fcchte des Geistes (Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, G\u00fcte,\nTreue, Sanftmut, Selbstbeherrschung) sind die Charaktereigenschaften Gottes.\nGott bringt immer und vollkommen die Fr\u00fcchte des Geistes hervor, w\u00e4hrend wir\nnur durch seine Gnade und den Glauben, den er in uns bewirkt, immer mehr in sie\nhineinwachsen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Musik und Kl\u00e4nge haben eine starke Wirkung auf unsere\nEmotionen, wie ich ja in einem vorangegangenen Artikel schon ausf\u00fchrlicher\nbeschrieben habe. Das ist gut, denn sie befl\u00fcgeln unsere Herzenshaltung in der\nLiebesbeziehung mit Gott. Trotzdem sollten wir uns nicht nur auf unser\nWohlgef\u00fchl in der Anbetung verlassen. Liedtexte nehmen gro\u00dfen Einfluss darauf,\nwas wir glauben, ja, was wir singen und bekennen wirkt sich massiv auf den\nMachtbereich der unsichtbaren Welt um uns herum aus. Worshipleiter \u00fcbernehmen\nheute zusammen mit Pastoren und anderen Leitern die Rolle der Priester und\nPropheten, die schon in der Stiftsh\u00fctte in der Gegenwart Gottes dienten. Es ist\nmeiner Meinung nach sehr wichtig, immer wieder zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob das, was wir\nda singen, auch der Wahrheit des Neuen Bundes entspricht. Die Wahrheit ist,\ndass Gott seinen einzigen Sohn f\u00fcr uns geopfert hat, Jesus sich freiwillig und\nunschuldig f\u00fcr uns hat t\u00f6ten lassen, damit unsere vergangenen, gegenw\u00e4rtigen\nund zuk\u00fcnftigen S\u00fcnden getilgt sind. Der Neue Bund der Gnade sieht in uns\nKinder Gottes, Priester und Propheten, die in wirklicher Freiheit und Einheit\nmit Gott leben k\u00f6nnen. Er verspricht uns Segen und die Gunst Gottes. Sein Reich\nwird dort sichtbar werden, wo wir hingehen. Deshalb haben wir Grund, Gott zu\nloben. Durch den Heiligen Geist k\u00f6nnen wir in der Autorit\u00e4t Jesu beten. Anbetung\nwar und ist schon immer die Reaktion der Menschen auf das gn\u00e4dige Handeln\nGottes. Zuerst begannen Adam und Eva Gott, wegen seines unverdienten gn\u00e4digen\nHandelns an ihnen anzubeten. <\/p>\n\n\n\n<p><em>1Mo 4,25-26 (NLB):<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>25 Adam und Eva\nbekamen noch einen Sohn. Eva nannte ihn Set, denn sie sagte: \u00bbGott hat mir noch\neinen Sohn geschenkt als Ersatz f\u00fcr Abel, der von Kain get\u00f6tet wurde.\u00ab 26 Auch\nSet bekam sp\u00e4ter einen Sohn, den er Enosch nannte. Zu jener Zeit begannen die\nMenschen den Herrn anzubeten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Anbetung beginnt mit einer ehrlichen Herzensentscheidung, in\ndie Gegenwart Gottes eintreten zu wollen. Er dr\u00e4ngt sich nicht auf, wartet aber\nzu jeder Zeit auf unser \u201eJa\u201c zu ihm. Wir d\u00fcrfen durch das Opfer Jesu in Gottes\nGegenwart eintreten, als Gerechte. Im Bewusstsein der Gnade Jesu k\u00f6nnen wir\nanfangen, ihn zu loben. Manchmal hilft es, kurz inne zu halten und im Geist\ndiese reale Begegnung zuzulassen. Alle Lasten, die ich mit in die Anbetung\nbringe, kann ich dort am Kreuz abladen und die Leichtigkeit der Gemeinschaft\nmit ihm erleben. Ich singe gerne Lieder \u00fcber Jesus, die ihn und seine Taten\nloben, zu Beginn einer Worshipzeit. Wir beten auch den Vater, der uns so sehr\nliebt an und erwidern so die Liebe. Wenn wir in Wahrheit und im Geist anbeten,\nerkennen wir immer mehr, wie unglaublich es ist, dass Jesus in Gestalt des\nHeiligen Geistes in uns leben will. Unser Blick wandert in der Anbetung einfach\nzu Jesus, dabei d\u00fcrfen wir uns selbst getrost aus dem Auge verlieren. Ich finde\nes ehrlich gesagt schwierig, wenn Anbetungslieder immerzu von uns selbst reden.\nAuch wenn wir Anliegen haben, sollten zun\u00e4chst die Liedtexte im Worship einfach\ndie wunderbaren Eigenschaften Gottes besingen, ihn loben und unser Dank zum\nAusdruck bringen. Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen wir im pers\u00f6nlichen Gebet ehrlich sagen, wie\nes uns geht. Auch die Klagepsalmen beginnen mit den Sorgen und N\u00f6ten des\nPsalmisten, doch hilft hier der Blick auf den Neuen Bund. Wir brauchen Gott\nnicht zu bitten, seinen Blick zu uns zu wenden, wenn er in uns lebt. Jesus\nsagte am Kreuz \u201ees ist vollbracht\u201c und meinte damit, dass alles, was f\u00fcr deine\nSegnung n\u00f6tig ist, schon f\u00fcr dich bereit steht. Wir k\u00f6nnen in diesem\nBewusstsein die Lasten ablegen und ihn loben. Worship kann uns dabei helfen,\ndie richtige Herzenshaltung zum Empfangen dieser Segnungen einzunehmen. Gott\nist da und h\u00f6rt dir immer zu, du brauchst ihn nicht zu rufen ober darum zu\nbitten. Du brauchst auch keine Formel, keine bestimmte Geste oder\nAusdrucksweise. Er liebt dich so, wie du bist. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir solche Anbetung mit Liedtexten, die von den\nWahrheiten des Evangeliums reden, regelm\u00e4\u00dfig praktizieren, werden wir erleben,\ndass sich Gott dabei einen Dialog w\u00fcnscht. Genau wie in einem Gespr\u00e4ch zwischen\neinem liebevollen Vater und seinem kleinen Kind, werden Worte der Liebe\nausgetauscht. Gott will uns in der Anbetung ermutigen und st\u00e4rken. Geben wir\ndem Heiligen Geist doch etwas Raum, uns die Worte Jesu ins Herz zu schreiben. Wir\nwerden \u00fcberrascht sein, wie klar Gott zu uns redet. Er will uns voll\neinschenken, dass am Ende der Becher \u00fcberl\u00e4uft und wir von unserem \u00dcberfluss\nanderen abgeben k\u00f6nnen. Gott will seine Gaben, die Gaben des Geistes, in dich\nhineinlegen. So k\u00f6nnen am Ende auch dessen Fr\u00fcchte zum Vorschein kommen. Nimm\ndir Zeit, wiederhole signifikante Textzeilen oder schaffe durch instrumentale\nPassagen Raum f\u00fcr sein Reden. Es ist ein guter Zeitpunkt auch prophetisch Worte\nvon Gott zu empfangen und auszusingen oder einen Bibeltext zu singen. Ich\npers\u00f6nlich liebe es auch, Gott die absolute Kontrolle \u00fcber meine Worte zu\n\u00fcbergeben und f\u00fcr mich in Sprachen zu singen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du merkst, wie Gott dich ausger\u00fcstet hat, kannst du\nseinen Sieg ausrufen und Freiheit, Heilung oder andere Segnungen proklamieren.\nH\u00f6re genau hin, wie Gott heute gerne segnen m\u00f6chte. Dieses \u201edein Reich komme\u201c\nmeint, dass es immer mehr in der Welt sichtbar wird. Wir sind schon B\u00fcrger des\nHimmels, sein Reich ist hier und sein Licht leuchtet in der Finsternis. In der\nAnbetung d\u00fcrfen wir Mut fassen, auch als solche Kinder Gottes in unseren Alltag\nzu gehen und Gro\u00dfes von Gott zu erwarten. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche dir, dass du immer tiefer in die Wahrheiten der\nBibel und des Neuen Bundes eindringen kannst und Gott sich dir immer mehr\noffenbart. Vergleiche die Liedtexte, die du normalerweise singst, mit deinen\n\u00dcberzeugungen. Es gibt eine derart gro\u00dfe Auswahl, dass man zweifelhafte Texte\nmit Leichtigkeit ersetzen kann. So werden geistliche Durchbr\u00fcche deine\nAnbetungszeiten kennzeichnen. Die G\u00fcte Gottes l\u00e4uft dir hinterher und l\u00e4sst\nsich nicht so leicht absch\u00fctteln!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;\u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 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