{"id":678,"date":"2020-04-03T11:38:17","date_gmt":"2020-04-03T09:38:17","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=678"},"modified":"2020-04-05T12:13:43","modified_gmt":"2020-04-05T10:13:43","slug":"worum-es-geht-und-was-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/worshipnetzwerk.de\/?p=678","title":{"rendered":"Worum es geht und was bleibt!"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die gr\u00f6\u00dfte aber von diesen ist die Liebe. (1Kor 13,13 SLT)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade in einer weltweiten Krise wie der derzeitigen fragen sich viele Menschen, was in ihrem Leben wirklich von Bedeutung ist. Sind all die Ziele, f\u00fcr die ich mich mein Leben lang aufgerieben habe, wirklich so essentiell, oder gibt es viel grundlegendere Bed\u00fcrfnisse nach Gesundheit, Gemeinschaft und Liebe, nach einer echten Hoffnung, die Leben in sich tragen? Auch in den Kirchen sind pl\u00f6tzlich die Fragen nach der neusten Methode, dem perfekten Gottesdienstablauf und dem sch\u00f6nsten Geb\u00e4ude verstummt. Was bleibt also?<\/p>\n\n\n\n<p>Lasst und zun\u00e4chst einen kurzen Blick auf R\u00f6mer 5 werfen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>1 Da wir nun aus\nGlauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn\nJesus Christus, 2 durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der\nGnade, in der wir stehen, und wir r\u00fchmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit\nGottes. 3 Aber nicht nur das, sondern wir r\u00fchmen uns auch in den Bedr\u00e4ngnissen,\nweil wir wissen, dass die Bedr\u00e4ngnis standhaftes Ausharren bewirkt, 4 das\nstandhafte Ausharren aber Bew\u00e4hrung, die Bew\u00e4hrung aber Hoffnung; 5 die\nHoffnung aber l\u00e4sst nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen\nin unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. (R\u00f6\n5,1-5 SLT)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Versen zeigt Paulus die geistliche Entwicklung auf, die Christen durchlaufen sollten. Weil Jesus sich f\u00fcr uns am Kreuz geopfert hat, Gott also ein gn\u00e4diger Gott ist, k\u00f6nnen wir an ihn glauben. Ab dem Moment, in dem wir unser Leben in die H\u00e4nde Jesu legen, stellt sich ein Friede mit Gott in unserem Leben ein. In uns keimt immer mehr diese Hoffnung auf, die sich auf den ultimativen Zustand richtet, in der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes zu sein. Um richtig zu verstehen, was Paulus hier sagen will, m\u00fcssen wir aber noch etwas tiefer in den Text hineinschauen. Weil wir n\u00e4mlich diese Hoffnung in uns tragen, sind wir auch mit Freude erf\u00fcllt und r\u00fchmen uns daf\u00fcr! Wenn wir also nicht an diesem Punkt (direkt hinter dem Kreuz) stehen bleiben, kann eine Ver\u00e4nderung unseres Charakters einsetzen, die uns immer mehr zu einem absoluten Vertrauen in Gott f\u00fchrt. Dabei sind die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde dann nicht mehr so entscheidend. Wir wissen einfach, dass Gott gut ist, er nur Gutes f\u00fcr uns im Sinn hat und seine G\u00fcte stets um uns herum ist. Schlie\u00dflich sind wir jetzt seine Kinder, die in seinem Reich leben. <\/p>\n\n\n\n<p>Je mehr wir uns auf Gott ausrichten, desto mehr ver\u00e4ndert sich auch die Art unserer Hoffnung. Was am Anfang eine Hoffnung war, die sich auf ein \u201eirgendwann einmal bei Gott sein zu k\u00f6nnen\u201c bezieht, kann immer mehr zur handfesten Hoffnung werden, die in allen Bereichen unseres Lebens diesen Frieden freisetzt. Gott hat uns den Heiligen Geist geschenkt, wodurch Gottes Liebe in unsere Herzen ausgegossen wurde! Wir k\u00f6nnen ein Leben in dieser Liebe Gottes leben, wodurch wir dann auch alle anderen Fr\u00fcchte des Geistes (Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung \u2026) immer mehr in unserem Leben entdecken werden. Das wiederum wird eine krasse Auswirkung auf unsere Emotionen und eben unseren Charakter haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie gut ist doch eine Zeit der Krise geeignet, um diese\nCharaktereigenschaften Gottes in unserem Leben freizusetzen! Aber wie k\u00f6nnen\nwir das machen? Oder, k\u00f6nnen wir das \u00fcberhaupt machen?<\/p>\n\n\n\n<p>Gottes Liebe will immer nur Gutes tun! Die Liebe Gottes geht\nimmer Hand in Hand mit der Freude! W\u00e4hrend wir manchmal in unserer Lust Dinge\naus egoistischen Gr\u00fcnden begehren, ist die Liebe Gottes immer sanftm\u00fctig, sie\nkann also auch auf ihr Recht verzichten, um anderen Gutes zu tun. Gottes\ngesamtes Wesen ist von dieser Liebe durchdrungen und die gesamte Sch\u00f6pfung\nzeugt davon. Je mehr wir noch von der Lust und dem Stolz dieser Welt angetrieben\nwerden, desto st\u00e4rker kann auch Angst auf uns zugreifen. Gerade in diesen\nZeiten, in denen wir gezwungen sind, ausschlie\u00dflich in unseren Familien leben,\nzeigt sich, wieso Gott wollte, dass sie ein Abbild der Beziehung zu Gott und\ndamit ein Ort des Friedens ist. Jesus kam in eine Welt, der diese Liebe und\ndieser Friede grundlegend fehlte und begann uns Menschen zu lieben. Daran\nerinnern wir uns an Karfreitag und Ostern.&nbsp;\n<\/p>\n\n\n\n<p><em>6 Denn Christus ist,\nals wir noch kraftlos [d.h. durch die s\u00fcndige Natur unf\u00e4hig, Gottes Willen zu\ntun] waren, zur bestimmten Zeit f\u00fcr Gottlose gestorben. (R\u00f6 5,6 SLT)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gott hat uns durch Jesus Christus seine Liebe offenbart. Wenn wir sie annehmen, will er uns bef\u00e4higen, auch zu lieben. Es ist wie in dieser Geschichte, in der Jesus die Schwestern Maria und Martha besucht. Man kann es manchmal kaum verstehen, aber sich zu den F\u00fc\u00dfen Jesu zu setzen und sich von ihm lieben zu lassen, ist immer der bessere Teil. Das liegt daran, dass wir niemals aus uns selbst heraus wirklich lieben k\u00f6nnen. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Genau aus diesem Grund sind Zeiten der Anbetung und der Zweisamkeit mit Gott so wichtig f\u00fcr unser Leben. Jesus, der ja auch ganz Mensch war, konnte all die gro\u00dfartigen Dinge nur deshalb vollbringen, weil er immer wieder Gemeinschaft mit dem Vater hatte und seinen Liebes-Akku mit der Liebe Gottes gef\u00fcllt hat. Ohne diese Liebe k\u00f6nnen wir nichts tun, das galt auch f\u00fcr Jesus. Und dabei wollte er ja, das wir die gleichen Dinge tun, die er vollbracht hat und dar\u00fcber hinaus. In der Folge des Geliebt-Werdens von Gott beginnen wir dann, ihn zur\u00fcck zu lieben. Und genau daf\u00fcr haben wir in Worshipzeiten den Raum. Es geht nicht um die perfekte Performance, auch wenn das sch\u00f6n ist. Es geht darum, Gott zu lieben mit allem, was wir sind und haben! Und das k\u00f6nnen wir ihm in der Gemeinde, zuhause oder sonstwo zeigen. Weil wir zusammen kommen, von Gott geliebt werden und ihn gemeinsam zur\u00fcck lieben, k\u00f6nnen wir uns auch gegenseitig lieben. Bitte beachte dabei die korrekte Reihenfolge! Schlie\u00dflich soll man an der Liebe untereinander die Gemeinde erkennen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nein, wir k\u00f6nnen das nicht machen! Nicht aus uns selbst heraus. Zuerst m\u00fcssen wir uns von Gott lieben lassen, dann lieben wir ihn zur\u00fcck. Das wird uns zur Liebe untereinander freisetzen! Genau an diesem Punkt setzt derzeit der Feind an. &nbsp;Er will uns auseinandertreiben, weil er bemerkt hat, welche gro\u00dfartige Bewegung Gott in Gang gesetzt hat. Eine Welle der Gnade flie\u00dft \u00fcber die Welt und wir strecken uns nach einer neuen Erweckung aus! Liebe l\u00e4sst sich aber nicht durch r\u00e4umliche Abgrenzung unterdr\u00fccken. Es steht ja in R\u00f6mer 8:<\/p>\n\n\n\n<p><em>38 Denn ich bin\ngewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch F\u00fcrstent\u00fcmer noch Gewalten,\nweder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendein\nanderes Gesch\u00f6pf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus\nJesus ist, unserem Herrn. (R\u00f6 8, 38-39 SLT)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Stolz und Angst k\u00f6nnen uns nicht mehr beherrschen, wenn wir\nuns von Gott lieben lassen! Im Gegensatz dazu wird unser Leben von Freude\ndurchdrungen sein. Wir k\u00f6nnen uns um die Bed\u00fcrfnisse anderer Menschen k\u00fcmmern,\nohne bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen, selbst zu kurz zu kommen. Gottes Segen ist uns\nsicher. <\/p>\n\n\n\n<p><em>28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz [nach seiner Absicht] berufen sind. (R\u00f6 8,28 SLT)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, ich bin weit davon entfernt, perfekt zu sein. Ja, ich mache eine Menge Fehler. Aber ich liebe Jesus, ich liebe den Vater und ich liebe den Heiligen Geist, weil Gott mich zuerst geliebt hat! Deswegen kann ich erwarten, dass auch andere Menschen in meinem Umfeld immer wieder mit dieser Liebe Gottes in Kontakt kommen werden. Wenn Mose schon geleuchtet hat, wieviel mehr sollten wir strahlen, wenn doch die Liebe Gottes in uns wohnt! Ich lade dich ein diese Karwoche, das Osterfest und den Rest deines Lebens zu einer Qualit\u00e4tszeit in der Liebe Gottes zu machen.  Solange die Gemeinde zu ist, lobe ihn mit deiner Familie, triff dich mit Jesus und nimm das Zeugnis seines Wortes f\u00fcr dich in Anspruch. Vielleicht f\u00e4ngst du an, Psalm 91 zu beten und die Zusagen f\u00fcr dich in Anspruch zu nehmen. Wenn du ermutigt bist, nutze es und ermutige deine Familie und Freunde, deine Nachbarn und die dir begegnen. Gerade brauchen wir alle so viel Ermutigung! Es gibt Grund zur Freude, denn wir haben eine lebendige Hoffnung, Jesus Christus. Gesegnete Ostern!<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Wei\u00df<\/p>\n\n\n\n<p>(zur weiteren Vertiefung des Themas empfehle ich das Buch: Dallas Willard: Verwandle mein Herz)<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ein kurze Erg\u00e4ngung vom 05.04.20: Diesen Bibeltext haben meine Frau und ich heute morgen gelesen. Er passt perfekt zum Artikel:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gebet um Erkenntnis der Liebe des Christus<br> 14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, 15 von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden den Namen erh\u00e4lt, 16 dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gest\u00e4rkt zu werden an dem inneren Menschen, 17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet, 18 dazu f\u00e4hig seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Breite, die L\u00e4nge, die Tiefe und die H\u00f6he sei, 19 und die Liebe des Christus zu erkennen, die doch alle Erkenntnis \u00fcbersteigt, damit ihr erf\u00fcllt werdet bis zur ganzen F\u00fclle Gottes. 20 Dem aber, der weit \u00fcber die Ma\u00dfen mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gem\u00e4\u00df der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen. (Eph 3, 14&#8211;21 SLT)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die gr\u00f6\u00dfte aber von diesen ist die Liebe. (1Kor 13,13 SLT) Gerade in einer weltweiten Krise wie der derzeitigen fragen sich viele Menschen, was in ihrem Leben wirklich von Bedeutung ist. 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