{"id":914,"date":"2025-08-30T10:40:37","date_gmt":"2025-08-30T08:40:37","guid":{"rendered":"https:\/\/worshipnetzwerk.de\/?p=914"},"modified":"2025-08-30T12:05:01","modified_gmt":"2025-08-30T10:05:01","slug":"in-kriegerischen-zeiten-aus-der-gegenwart-gottes-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/worshipnetzwerk.de\/?p=914","title":{"rendered":"In kriegerischen Zeiten aus der Gegenwart Gottes leben"},"content":{"rendered":"\n<p>Wieder eingef\u00fcgter Artikel vom <a href=\"..\/in-kriegerischen-zeiten-aus-der-gegenwart-gottes-leben.html\"><time datetime=\"2023-11-12T18:59:20+01:00\">12. November 2023<\/time><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Krieg ist dieser Tage allgegenw\u00e4rtig! Wenn wir die Nachrichten h\u00f6ren, geht es um Krieg. In meiner 9. Klasse sitzen Jugendliche, die vor dem Krieg fliehen mussten und schlimme Dinge erlebt haben. Krieg findet aber auch innerhalb unserer Gesellschaft, im zwischenmenschlichen Bereich, ja, sogar in Familien statt. Obwohl wir derzeit auf allen Ebenen mit K\u00e4mpfen konfrontiert werden, \u00fcbersehen wir leider h\u00e4ufig, dass sich auch ein Krieg in der unsichtbaren Welt abspielt. Genau wie das Volk Israel sich scheinbar schon lange damit abgefunden hatte, dass fast t\u00e4glich Raketen in das eigene Land fliegen und Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt werden, scheinen wir Christen uns damit abgefunden zu haben, dass wir aus der unsichtbaren Welt heraus attackiert werden. Wenn alles scheinbar halbwegs unter Kontrolle ist, gew\u00f6hnt man sich auch an diese kleinen Sticheleien, die verdeckten L\u00fcgen und Intrigen des Feindes. Wir haben unsere Rollen, die wir so gut es eben geht erf\u00fcllen und akzeptieren dabei, dass man manchmal ersch\u00f6pft oder entmutigt ist. Vielleicht fragen wir uns zwar manchmal sogar, wieso Gott hier und da nicht genauso reagiert hat, wie wir eigentlich gehofft hatten, verfolgen den Gedanken dann aber nicht weiter. Zu viel ist in Bewegung, zu hoch sind die Anforderungen, als dass wir dem nachgehen k\u00f6nnten. Das geht leider nur so lange gut, bis es richtig knallt, wie man anhand des Krieges in Israel sehen kann. Pl\u00f6tzlich stehst du vor einem Tr\u00fcmmerhaufen, weil der Feind sich gegen uns in Stellung bringen konnte. Sehnst du dich nicht eigentlich auch nach einem echten Durchbruch, nach echtem Frieden?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Apostel Paulus kannte den Krieg in der geistlichen Welt und schreibt deshalb im Epheserbrief, Kapitel 6,10-12:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eNun noch ein letztes: Lasst euch vom Herrn Kraft geben, lasst euch st\u00e4rken durch seine gewaltige Macht! Legt die R\u00fcstung an, die Gott f\u00fcr euch bereith\u00e4lt; ergreift alle seine Waffen! Damit werdet ihr in der Lage sein, den heimt\u00fcckischen Angriffen des Teufels standzuhalten. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Wesen von Fleisch und Blut, sondern gegen die M\u00e4chte und Gewalten der Finsternis, die \u00fcber die Erde herrschen, gegen das Heer der Geister in der unsichtbaren Welt, die hinter allem B\u00f6sen stehen.\u201c<\/em>&nbsp;(NG\u00dc)<\/p>\n\n\n\n<p>Was er bereits vor rund 2000 Jahren verstanden und schriftlich als Realit\u00e4t festgehalten hat, scheint uns im Laufe der Zeit immer wieder in Vergessenheit zu geraten zu sein. Gilt vielleicht auch f\u00fcr uns heute die Warnung des Propheten Hosea, dass das Volk Gottes&nbsp;<em>\u201eaus Mangel an Erkenntnis\u201c<\/em>&nbsp;zugrunde geht? (siehe Hos 4,6)<\/p>\n\n\n\n<p>Auch im Korintherbrief greift Paulus das Thema auf und schreibt:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eNun ist es sicher so, dass wir unser Leben unter den Bedingungen der nat\u00fcrlichen Welt f\u00fchren. Und dennoch k\u00e4mpfen wir nicht auf rein menschliche Weise. Denn es sind nicht rein menschliche Waffen, die wir in unserem Kampf einsetzen, sondern Waffen, die sich im Einsatz f\u00fcr Gott als m\u00e4chtig erweisen, um Bollwerke zu schleifen und weltanschauliche Gedankengeb\u00e4ude abzurei\u00dfen. Ja, wir demontieren auch hochtrabende Theorien, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erheben, und stellen jeden Gedanken unter den Gehorsam gegen\u00fcber dem Messias.\u201c<\/em>&nbsp;&nbsp;(2Kor 10,3-5 DBU)<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Gedanken m\u00f6chte ich gerne hier aufgreifen und ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein neues Bewusstsein f\u00fcr die unsichtbare Welt abhalten. Als wiedergeborene Christen sind wir B\u00fcrger des Himmels. Die geistliche Welt sollte unsere absolute Aufmerksamkeit genie\u00dfen. Dort ist es, wo das Licht v\u00f6llig nat\u00fcrlich die Finsternis vertreibt. Dort k\u00f6nnen wir mit Jesu Augen sehen und tun, was er tut. Von dort aus werden Wunder in die Realit\u00e4t gesprochen! Aus dieser Realit\u00e4t der Gegenwart Gottes heraus k\u00f6nnen wir den Himmel auf die Erde bringen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem Treffen f\u00fcr prophetisches Gebet in Wiesbaden hatten wir vor wenigen Wochen einen sehr starken Eindruck, w\u00e4hrend wir f\u00fcr die pr\u00e4genden Bereiche der Gesellschaft (die 7 Berge) beteten. Ich sah im Gebet diese Berge (Wirtschaft, Politik, Medien, Unterhaltung\/Kunst, Bildung\/Erziehung, Familie und Religion) \u00fcber die sich eine riesige Wolke gelegt zu haben schien. Es war sogar mehr als eine Wolke, etwas wie ein schwarzer Lack oder eine Masse, die z\u00e4hfl\u00fcssig war. Kein Licht konnte hindurchdringen. Gott setzte Teams von Bergsteigern dort am Fu\u00df jedes Berges ab, die sich bis zum Gipfel durchk\u00e4mpfen sollten. Leider (so hatte eine Mitbeterin v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von mir gesehen) wurden vom Feind viele falsche Hinweisschilder und Irrwege an den Bergh\u00e4ngen aufgebaut, die verhindern sollten, dass die Teams nach oben in das Licht des Gipfels kommen. Einmal durch diese Masse hindurchgedrungen, konnten die Bergsteiger n\u00e4mlich das reine Licht geradezu in sich aufnehmen und nach unten in die Finsternis tragen. Dieses Bild hat mich sehr bewegt. Mir wurde pl\u00f6tzlich klar, dass irgendwer da hinauf steigen muss!<\/p>\n\n\n\n<p>Unweigerlich kam mir die Geschichte Jesajas in den Sinn, in der Gott fragt:&nbsp;<em>\u201ewen soll ich senden, wer wird f\u00fcr mich gehen?\u201c<\/em>(siehe Jes 6,8). K\u00f6nnte es sein, dass uns Gott heute dieselbe Frage wieder stellen m\u00f6chte? Ist es nicht eigentlich unser Job, den Einfluss der Finsternis und des B\u00f6sen in dieser Welt zu reduzieren und dort selber Licht zu sein? Das geht nat\u00fcrlich nur, wenn wir sein Licht in uns tragen. Wenn wir es aber in uns tragen, wird an dem Ort, auf den wir unseren Fu\u00df setzen, das K\u00f6nigreich Gottes sein! Der Kampf, in den wir uns damit begeben, ist ja im Grunde eine Schlacht um unsere Gedanken. Satan war niemals in der Lage, etwas von Gott fordern zu k\u00f6nnen. Er ist niemals auf Augenh\u00f6he mit Gott gewesen. Seine einzigen Kriegsmittel sind, uns zu verf\u00fchren, das Falsche zu tun. In R\u00f6mer 8,19-21 lesen wir:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eJa, die gesamte erschaffene Welt erwartet voller Sehnsucht den Augenblick, an dem die S\u00f6hne und T\u00f6chter Gottes sichtbar werden. Die geschaffene Welt ist ja im Tiefsten der Bedeutungslosigkeit unterworfen. Das geschah nicht aus freiem Willen, sondern durch den, der sie dieser Verg\u00e4nglichkeit unterworfen hat. Und doch lebt in ihr die Hoffnung. Sie hofft darauf, dass die erschaffene Welt selbst von der Versklavung an die Verg\u00e4nglichkeit befreit wird und Anteil an der strahlenden Freiheit der Kinder Gottes gewinnt\u201c<\/em>&nbsp;(DBU).<\/p>\n\n\n\n<p>Licht macht sichtbar! Wir, als seine S\u00f6hne und T\u00f6chter, k\u00f6nnen diese strahlende Freiheit in uns tragen! Vor einiger Zeit hatte ich eine Meditation \u00fcber Psalm 103 mit dem Titel \u201eEin Lied f\u00fcr st\u00fcrmische Zeiten\u201c geschrieben, die ist hier auf \u201eworshipnetzwerk.de\u201c nachzulesen. In diesem Psalm wird, wie an vielen anderen Stellen der Bibel, klar, dass Gott ganzheitliches Heil f\u00fcr uns vorgesehen hat. Es geht nicht nur darum, dass wir nach dem Tod errettet werden. Es geht auch um sein Heil f\u00fcr K\u00f6rper, Seele und Geist hier in diesem Leben! Wie k\u00f6nnen wir dieses Heil aber ergreifen?<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als alles andere bestimmen unsere Gedanken, was wir erleben. Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus. Es gibt toxische Gedanken, die sich auf unseren K\u00f6rper auswirken und heilsame Gedanken. Deshalb sagt uns die Bibel, wir sollen unsere Gedanken erneuern (siehe R\u00f6 12,2). Wir ben\u00f6tigen das Wort Gottes, um unsere Gedanken mit der Wahrheit zu durchdringen (siehe Phil 4,8). Als kraftvolle Gl\u00e4ubige m\u00fcssen wir Autorit\u00e4t \u00fcber unsere Gedanken erlangen. Dabei k\u00f6nnen wir die L\u00fcgen des Feindes ganz leicht entlarven. Er hat n\u00e4mlich ein einziges Ziel, uns von Jesus wegzubringen. \u00dcberpr\u00fcfe einmal, welche Gedanken dich wirklich zu Jesus hin f\u00fchren. Gottes Wort ist&nbsp;<em>\u201elebendig und wirksam, viel sch\u00e4rfer als jedes zweischneidige Schwert\u201c<\/em>. (Hebr 4,12 DBU)<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der wichtigsten Gr\u00fcnde, wieso wir uns immer wieder so schnell mit geistlichen Angriffen konfrontiert sehen ist, dass wir uns nicht gut f\u00fcr die Schlacht vorbereiten! Jeder Soldat, der nicht seine Ausr\u00fcstung pflegt, seinen K\u00f6rper fit h\u00e4lt und regelm\u00e4\u00dfig seine Abl\u00e4ufe trainiert, wird im Gefecht in Not geraten. &nbsp;Wenn wir nicht Zeit mit dem Wort Gottes verbringen, werden wir alles das verpassen, was er an Hinweisen dort hineingelegt hat. Dass sein Wort lebendig ist, bedeutet, er kann es uns heute in eine spezifische Situation hineinsprechen. Deshalb ist die enge Beziehung mit dem Heiligen Geist auch so wichtig. Er liebt es, uns anzuleiten und vorauszugehen. Er ist es, der uns auch die Bedeutung des Wortes Gottes erschlie\u00dfen m\u00f6chte. Was hilft dir der beste Panzer in der W\u00fcste, wenn du kein Navi hast? Er will uns geistliche Waffen und Wegweisung geben!<\/p>\n\n\n\n<p>Joh 14,26 (DBU):&nbsp;<em>\u201eDoch der Unterst\u00fctzer, der Heilige Geist, den mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch in all diesen Dingen unterrichten und euch an alle meine Aussagen erinnern.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige Geist will uns Jesus zeigen! Wir sollten das Leben Jesu zum Vorbild nehmen. Er zeigte die perfekte Symbiose aus geistlicher Kraft und Menschlichkeit. Er demonstrierte Gottes K\u00f6nigreich hier auf der Erde, indem er heilte und befreite. Er wollte nicht nur zeigen, dass durch ihn unsere Seelen gerettet werden, vielmehr sollte auch die G\u00fcte Gottes in jedem Bereich unseres Lebens (hier auf Erden) sichtbar werden. Schon als Junge kannte er keinen besseren Platz, als in seines Vaters Haus. Auch sp\u00e4ter suchte er immer Gemeinschaft mit dem Vater durch den Heiligen Geist. Er tat alles genauso, wie er es im Geist h\u00f6rte und sah! Bei der Versuchung durch den Satan, konnte er mit der Kenntnis der Schrift alle Angriffe abwehren. Jesus hat sozusagen den schwarzen G\u00fcrtel in der Kampfkunst der unsichtbaren Welt. Geistliche Kriegsf\u00fchrung wird erfolgreich, weil wir die G\u00fcte Gottes, sein Licht, in diese Welt bringen. Liebe hat die Macht, die S\u00fcnden zudeckt und feindliche Armeen zerschl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir also sagen \u201eHier bin ich, sende mich!\u201c und gleichzeitig die Sicherheit gewinnen, dass wir gut vorbereitet sind?<\/p>\n\n\n\n<p>Kol 3, 1-3 (DBU):&nbsp;<em>\u201eF\u00fcr euch aber gilt etwas ganz anderes: Ihr seid mit dem Messias zu einem ganz neuen Leben auferweckt worden! Deshalb richtet euch auf das aus, was oben ist, in der Wirklichkeit Gottes! Dort hat der Messias seinen Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen, den Platz voller Ehre und Macht. Besch\u00e4ftigt euch mit dem, was dort bei Gott z\u00e4hlt, und nicht mit den verg\u00e4nglichen Dingen dieser Welt. Denn genau betrachtet seid ihr schon gestorben, und das, was euer Leben wirklich ausmacht, ist zusammen mit dem Messias in Gott verborgen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir befinden uns in einem echten Krieg, sind aber an himmlischen Orten mit Gott verbunden, weshalb wir uns nicht mehr zu f\u00fcrchten brauchen! Das ist sehr wichtig!<\/p>\n\n\n\n<p>Jak 4,7-8 (DBU):&nbsp;<em>\u201eOrdnet euch also Gott unter und stellt euch mit aller Kraft gegen den Zerst\u00f6rer (LUT: Teufel)! Dann wird er vor euch fliehen. N\u00e4hert euch Gott an, und er wird euch nahekommen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Feind arbeitet mit L\u00fcgen und versucht uns bei unseren Leidenschaften zu packen. Das wird wohl bei jedem von uns anders aussehen. Indem wir uns in S\u00fcnde und L\u00fcgen verstricken, geben wir ihm Raum, uns zu attackieren. Oft beginnt dieser Prozess mit einem kleinen negativen Gedanken. Dabei ist uns bereits alle Schuld vergeben (vergangene, gegenw\u00e4rtige und zuk\u00fcnftige). Wir m\u00fcssen nur seine Gnade in Anspruch nehmen, eine Gnade, die uns bef\u00e4higen will, \u00fcber die S\u00fcnde zu herrschen! Gott sieht uns schon als die Gerechtigkeit Gottes in Christus (siehe 2Kor 5,21)! Wie k\u00f6nnen wir seine Gnade in Anspruch nehmen? Indem wir unser Denken erneuern! Wir m\u00fcssen uns die Verhei\u00dfungen Gottes f\u00fcr unser Leben vor Augen halten! Dabei geht es um unsere Vorstellungskraft. Ich meine hier nicht meine eigenen Hirngespinste. Wenn die Bibel von \u201eHoffnung\u201c schreibt, meint sie unsere Vorstellungskraft! Erst wenn du dir etwas vorstellen kannst, wirst du Glauben daran entwickeln k\u00f6nnen. Sich vorzustellen, dass Gott etwas tut, was uns unm\u00f6glich w\u00e4re, damit f\u00e4ngt es an.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00f6 8,24 (DBU):&nbsp;<em>\u201eDenn wir sind schon gerettet, aber so, dass wir noch hoffen m\u00fcssen. Eine Hoffnung, die wir schon erf\u00fcllt sehen, ist ja keine Hoffnung mehr. Das ist doch klar: Wer etwas sieht, muss nicht mehr darauf hoffen!<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Glaube, Liebe und Hoffnung sind die drei gr\u00f6\u00dften Kr\u00e4fte der Welt! Glaube ist, wie gesagt, dabei unm\u00f6glich, wenn du dir nicht vorstellen kannst, was geschehen wird! Dein Denken bestimmt deine Wahrnehmung \u2013 entweder zum Guten oder zum Schlechten! H\u00e4ufig stellen wir uns das zu simpel vor. Wir glauben mal schnell und empfangen dann sofort! Dazwischen liegt aber ein intensiver Prozess des \u201emit einem Gedanken Schwanger Gehens\u201c. Ich habe das ja schon einmal in einem Video mit dem Prinzip des 4-Takt Motors beschrieben. Dabei geht es mir hier um den zweiten Takt: das Zusammenpressen des Treibstoffs, bis er Arbeitstemperatur annimmt. Der Treibstoff an sich w\u00fcrde nicht wirkungsvoll explodieren. Es muss Arbeit geschehen, die ihn aufheizt. Maria bewegte die Worte der Hirten und Weisen in ihrem Herzen, du kannst es auch meditieren, erarbeiten oder etwas ein\u00fcben und durchdenken nennen. Es bedarf einer l\u00e4ngeren Reihe von Wiederholungen, bis wir alte Gedankenmuster wirklich durch neue, positive ersetzt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Verhei\u00dfungen Gottes k\u00f6nnen wir eigentlich f\u00fcr uns nutzen? Einerseits spricht Gott durch sein Wort. Es gibt allgemeing\u00fcltige Verhei\u00dfungen, manche beziehen sich auf bestimmte Personen, Gott will dir aber auch ganz pers\u00f6nliche Verhei\u00dfungen geben (Rehma-Worte). Dazu spricht er in unsere Gedanken hinein, er spricht durch prophetische Worte anderer Christen zu uns und eben durch sein Wort. Wei\u00dft du schon, wo es f\u00fcr dich lang geht? Wenn du keine Tr\u00e4ume hast, wirst du kein Ziel haben. Ohne Ziel irrst du verloren durch die Gegend. Es sind aber Gottes Tr\u00e4ume, die dir und mir das gute Ziel, die g\u00f6ttliche Bestimmung im Leben erm\u00f6glichen. Je mehr Gemeinschaft ich mit Gott habe, je mehr ich mich mit seinem Wort umgebe, desto mehr werden auch seine Tr\u00e4ume zu meinen Tr\u00e4umen. Deshalb suchte Jesus immer wieder die tiefe Gemeinschaft mit dem Vater. Wir sollten ganz offen den Dialog mit Papa-Gott suchen. Er kennt deine Sehns\u00fcchte bestens, h\u00f6rt dir aber immer wieder gerne zu, wie du sie ihm anvertraust. Um manche Dinge will Gott vielleicht zuerst gebeten werden. Er respektiert n\u00e4mlich deinen freien Willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Verhei\u00dfungen sind Gottes feierliche Ank\u00fcndigungen und seine positiven Vorhersagen f\u00fcr sein Volk und unser Leben! Er wei\u00df schon l\u00e4ngst, was uns in welcher Situation auch immer helfen kann. Indem wir die richtigen Verhei\u00dfungen und Worte Gottes f\u00fcr unser Leben in Anspruch nehmen, schlagen wir den Feind in die Flucht! Das ist in der geistlichen Kriegsf\u00fchrung immer der erste Schritt!<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Verhei\u00dfungen hast du selbst schon f\u00fcr dein Leben erhalten? Vielleicht schreibst du sie dir einfach mal auf und bewegst sie nochmals in deinen Gedanken. Unten findest du eine Liste mit biblischen Verhei\u00dfungen, die du gerne einmal als Ansatzpunkt nehmen kannst. Wenn dich ein Bibelwort anspricht, dann hat der Heilige Geist vielleicht seinen Scheinwerfer f\u00fcr dich darauf gerichtet. Lies die Verhei\u00dfungen, lasse sie auf dich wirken, gehe mit ihnen schwanger. Vielleicht willst du dir eine kreative Methode \u00fcberlegen, wie du sie f\u00fcr dich nutzbar machst, d.h. wie du sie auf Arbeitstemperatur bringst: Schreibe ein Lied dar\u00fcber, male ein Bild, erarbeite eine Andacht, sprich mit Menschen dar\u00fcber, sei kreativ! Das sind nur meine schlichten Vorschl\u00e4ge. Passe es einfach f\u00fcr dich an! Geh in die Gegenwart Gottes!!! Mache dein Herz f\u00fcr ihn auf! Sag ihm, wie sehr du ihn liebst! Bete ihn an! Der Kampf findet in der unsichtbaren Welt statt, sei ge\u00fcbt, indem du in Gottes Gegenwart lebst. Du bist berufen, Tr\u00e4ger seiner Gegenwart zu sein. Anbetung treibt den Feind in die Flucht! Stelle deinem Papa-Gott deine Fragen! Erwarte Antworten! Gott wird deine Vorstellungskraft benutzen, um zu Antworten (in Wort und Bild). Es ist nicht n\u00f6tig, dass wir uns immer wieder vom Feind \u00fcberrumpeln lassen, wenn wir f\u00fcr die Schlacht gewappnet sind!<\/p>\n\n\n\n<p>Nun m\u00f6chte ich gerne noch auf einige Waffen der geistlichen Kriegsf\u00fchrung eingehen:<\/p>\n\n\n\n<p>Am Beispiel K\u00f6nig Joschafats k\u00f6nnen wir einiges \u00fcber geistliche Waffen lernen. Im 2. Buch der Chronik wird berichtet, wie er das Wort Gottes wiederentdeckt und im gesamten Reich \u00f6ffentlich vorlesen lies. Die gro\u00dfe Bedrohung durch seine Feinde wird aufgel\u00f6st, weil auf alle umliegenden L\u00e4nder eine m\u00e4chtige Gottesfurcht f\u00e4llt. &nbsp;(siehe 2Chr 17,7-13). Keiner traute sich mehr, Israel anzugreifen. Joschafat rief bei erneuter Bedrohung ein Fasten im ganzen Land aus. Sein Volk sollte in die Gegenwart Gottes gehen, ihn suchen, damit ihnen Schutz zuteilwerden konnte. Er platzierte au\u00dferdem Anbeter vor seinem Heer, wodurch er eine v\u00f6llig ver\u00e4nderte geistliche Atmosph\u00e4re schaffte (2Chr. 20,3-25). Gerade in scheinbar ausweglosen Situationen, ist Anbetung deine st\u00e4rkste Waffe. Der Feind kennt Gott, er wei\u00df \u00fcber seine \u00dcbermacht Bescheid. Er wird vor deiner Anbetung in Wahrheit und im Geist fliehen! Anbetung beginnt zuhause in deinem stillen K\u00e4mmerlein! Nat\u00fcrlich kommen wir auch zusammen, um anzubeten. Schlie\u00dflich thront Gott \u00fcber den Lobges\u00e4ngen seines Volkes. Wir ben\u00f6tigen aber einen Lebensstil der Anbetung, weil uns der Feind immer dann angreift, wenn wir nicht damit rechnen. Lasst uns nicht erst warten, bis der Feind vor der T\u00fcr steht, sondern diesen Lebensstil etablieren!<\/p>\n\n\n\n<p>Hier sind noch ein paar&nbsp;<strong>Bibelstellen zu geistlichen Waffen<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geistliche Waffenr\u00fcstung:<\/strong>&nbsp;<em>\u201eSo steht nun fest, umg\u00fcrtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten f\u00fcr das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr ausl\u00f6schen k\u00f6nnt alle feurigen Pfeile des B\u00f6sen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.\u201c&nbsp;<\/em>(Eph 6,14-17 LUT)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G\u00f6ttliche Weisheit:&nbsp;<\/strong><em><strong>\u201e<\/strong>Und doch ist unsere Botschaft eine Botschaft voller Weisheit. Verstanden wird diese Weisheit allerdings nur von denen, die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat. Denn sie hat nichts zu tun mit der Weisheit dieser Welt und mit der Klugheit ihrer Herrscher, deren Macht schon bald vergeht. Nein, was wir verk\u00fcnden, ist Gottes Weisheit. Wir verk\u00fcnden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen.\u201c&nbsp;<\/em>(1Kor 2,6-7 NG\u00dc)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gottes Wort:<\/strong>&nbsp;<em>\u201eDenn Gottes Wort ist lebendig und wirksam, viel sch\u00e4rfer als jedes zweischneidige Schwert. Ja, es dringt durch, bis es sogar die Seele und den Geist eines Menschen unterscheiden kann, so wie ein Schwert die Gelenke und das Mark voneinander trennt, ja, es beurteilt die Gedanken und Pl\u00e4ne des menschlichen Herzens. Jesus zeigte w\u00e4hrend der Versuchung durch Satan, wie stark die Wirkung des Wortes Gottes ist.\u201c<\/em>&nbsp;(Hebr 4,12 DBU)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anbetung:&nbsp;<\/strong><em><strong>\u201e<\/strong>Nachdem sie die beiden brutal geschlagen hatten, warfen sie sie ins Gef\u00e4ngnis und befahlen dem Gef\u00e4ngnisaufseher, sie ganz sorgf\u00e4ltig zu bewachen. 24 Deshalb legte er sie in den innersten Teil des Gef\u00e4ngnisses und spannte ihre F\u00fc\u00dfe in einen Holzblock. 25 Etwa um Mitternacht beteten Paulus und Silas und sangen Loblieder zu Gott. Die anderen Gefangenen h\u00f6rten ihnen dabei zu. 26 Pl\u00f6tzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben, das die Fundamente des Gef\u00e4ngnisses zum Wanken brachte. Sofort \u00f6ffneten sich alle T\u00fcren und die Fesseln fielen von allen Gefangenen ab<\/em>.\u201c &nbsp;(Apg 16,23-26 DBU)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>prophetische Worte:&nbsp;<\/strong>Wir kooperieren im Prophetischen mit Gottes Zusagen, die wir noch nicht realisiert sehen. Dadurch k\u00f6nnen wir Hoffnung empfangen und Glaube wird geweckt. Jesus meinte das, als er seinen J\u00fcngern sagte:&nbsp;<em>\u201eUnd alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.<\/em>\u201c(Joh 14,13-14 SLT)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sprachengebet:&nbsp;<\/strong>Das Gebet in g\u00f6ttlichen Sprachen dient der eigenen Erbauung. Es st\u00e4rkt uns und man\u00f6vriert uns in seine Gegenwart hinein. Wir sprechen aus, was Gottes Wille f\u00fcr uns ist. Das ist die perfekte Ansage f\u00fcr unsere Situation:&nbsp;<em>\u201cWer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.\u201d<\/em>&nbsp;(1Kor 14,4 SLT).&nbsp;&nbsp;<em>\u201cIhr aber, Geliebte, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist;\u201d<\/em>&nbsp;(Judas 1,20 SLT).&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Fr\u00fcchte des Geistes<\/strong>:&nbsp;<em>\u201eWas ich sagen will, ist dies: F\u00fchrt euer Leben in der Wirklichkeit des Gottesgeistes, und dann werdet ihr den Begehrlichkeiten, die in eurem selbsts\u00fcchtigen Wesen stecken, keinen Raum gew\u00e4hren.\u2026Doch der Einfluss des Gottesgeistes bringt in unserem Leben eine andere Frucht hervor, und zwar Liebe, Freude, Friede, Ausdauer, Freundlichkeit, G\u00fcte, Vertrauen, Bescheidenheit, Selbstbeherrschung. Gegen solche Einstellungen hat das Gottesgesetz ja nichts einzuwenden!\u201c<\/em>&nbsp;(Gal 5,16.22-23 DBU)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ermutigt sein im Herrn:&nbsp;<\/strong>David konnte in den extremsten Situationen seine Zweifel und \u00c4ngste zerstreuen, als er in die Gegenwart Gottes ging! ER konnte Gottes Perspektive sehen und wurde dadurch ermutigt:&nbsp;<em>\u201eUnd David war sehr bedr\u00e4ngt, denn das Volk wollte ihn steinigen, weil die Seele des ganzen Volks erbittert war, jeder wegen seiner S\u00f6hne und wegen seiner T\u00f6chter. David aber st\u00e4rkte sich in dem HERRN, seinem Gott.\u201c<\/em>&nbsp;(1Sam 30,6 SLT)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Friede<\/strong>: Friede ist die Anwesenheit von Gottes Sicherheit! Im Frieden schauen wir aus Gottes Perspektive. Er f\u00fcrchtet sich nie, weil er \u201eFriede\u201c ist! Mit Gottes Frieden, k\u00f6nnen wir die Dinge aus einer Perspektive des Sieges und seiner St\u00e4rke betrachten:&nbsp;<em>\u201eDas, was ich euch zur\u00fccklasse, ist Frieden. Ihn gebe ich euch, meinen Frieden. Das, was ich gebe, ist ganz anders als das, was diese Welt zu geben hat. Lasst es nicht zu, dass eure Herzen v\u00f6llig verschreckt oder vor Angst ganz schwach werden.\u201c&nbsp;<\/em>(Joh 14,27 DBU) Dieser g\u00f6ttliche Shalom-Friede bezieht sich auf einen Heilszustand f\u00fcr unser gesamtes Sein (K\u00f6rper, Seele, Geist).<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss noch die Bibelstellen mit Verhei\u00dfungen zum Reinlesen:<\/p>\n\n\n\n<p>Psalm 91,10; Jakobus 1,5; Philipper 4,19-20; 1. Johannes 5, 12-13; Psalm 57,4; Markus 11,22-24; Jesaja 40,31; Johannes 11,25-26; Hebr\u00e4er 10:23; Matth\u00e4us 7:7; Philipper 4,6-7; Josua 1,9; R\u00f6mer 8,37-39; Psalm 92,16; Hesekiel 36,27; R\u00f6mer 8,15; Psalm 62:7; Philipper 4,19; 1. Johannes 5,15; R\u00f6mer 8,25-26; 2.Korinther 9,8; Johannes 3:16; Epheser 6,16-17; 1Mose 9,11.13; Offenbarung 21,4; Matth\u00e4us 11,28; Jeremia 29, 13-14<\/p>\n\n\n\n<p><em>Viel Spa\u00df beim Training, Christian<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder eingef\u00fcgter Artikel vom 12. November 2023 Krieg ist dieser Tage allgegenw\u00e4rtig! Wenn wir die Nachrichten h\u00f6ren, geht es um Krieg. In meiner 9. Klasse sitzen Jugendliche, die vor dem Krieg fliehen mussten und schlimme Dinge erlebt haben. Krieg findet aber auch innerhalb unserer Gesellschaft, im zwischenmenschlichen Bereich, ja, sogar in Familien statt. 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