Einheit durch Anbetung

Einheit durch Anbetung

Erlebe wie der Friede Jesu das Zusammenleben beflügelt

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,20-21)

Im WorshipNetzwerk machen wir zurzeit die Erfahrung, dass Musiker der verschiedenen Denominationen zusammenkommen und in großer Einheit Gott anbeten. Wir konnten feststellen, dass die Streitpunkte verschiedener Kirchenwerke und Traditionen eigentlich prozentual kaum ins Gewicht fallen, und dafür die gemeinsame Schnittmenge überwältigend groß ist. Wenn wir singen „Jesus be the center of my life“ oder „Sei du der Mittelpunkt in meinem Leben“, spüren wir, wie diese gemeinsame Flamme beginnt zu lodern. Wir alle haben die gleiche Hoffnung, weil wir bedürftig und auf die Gnade Jesu angewiesen sind. Er hat uns freigesetzt, echtes Leben zu genießen. Deshalb wollen wir Loblieder singen – mit Jung und Alt aus allen Denominationen und Konfessionen!

Echter Friede ist nur bei Gott zu finden und Jesus sagte, dass er uns seinen Frieden zurücklässt (siehe Joh 14,27). Wir können Konzepte schreiben und Programme durchführen, werden aber ohne seine Hilfe niemals diesen Frieden erfahren. In seinem Frieden verbirgt sich keine Drohung, Anklage oder Forderung, weil Gott in allem aus vollkommener Liebe handelt! Jesus war innerlich permanent mit dem Vater verbunden und nahm sich bewusst Zeiten für den Dialog im Gebet. Aus dieser Einheit schöpfte der Mensch Jesus seinen Frieden. Mit der Kraft des Heiligen Geistes konnte er diese Liebe weitergeben, Menschen wurden heil und ihr Leben wendete sich zum Guten.

Paulus beschreibt im Bild von der Gemeinde als „Leib Christi“ (siehe Eph 4,14-16) die Unterschiedlichkeit der einzelnen Körperteile, die von Jesus als dem Haupt zusammengehalten werden. Wenn wir von uns weg auf Jesus hin schauen, werden wir auf wundersame Weise erleben, wie sich unser Leben verändert – zum Guten hin! Gestern hatten wir eine bewegende Worshipzeit im WorshipNetzwerk. Im zwanglosen gemeinsamen Musizieren und Anbeten wuchs die Liebe zu Jesus und die gegenseitige Hochachtung. Du kannst alle Belastungen, die dich im Alltag so quälen, einfach am Kreuz Jesu abladen, die Anbetung der anderen ermutigt dich, einen Schritt weiter zu gehen – im Vertrauen auf Gott. Und dann spürst du sie auch immer mehr, diese Einheit.

Wir brauchen zuerst Einheit mit Jesus, dann kommt die Einheit der Christen von selbst. Vor einiger Zeit habe ich einen Liedtext geschrieben, der sich mit dieser Einheit auseinandersetzt. Hier ist ein kurzer Auszug:

Ich bin mit Dir im Einklang – Du bist mit mir verwoben – weil ich nicht mehr anders sein kann – fühl mich zu Dir hin gezogen – Du malst den Regenbogen – und adelst mich mit Dir – ich kann nicht aufhör‘n Dich zu loben – Dein Reich ist jetzt schon hier

Du liebtest mich bevor ich war – kennst meine Träume, jedes Haar – hast alle Schönheit selbst gemacht – und dabei stets an uns gedacht – genießt es, wenn ich bei dir bin – gibst meinem Leben einen Sinn – die Heiligkeit ist dein Gewand – du übersteigst meinen Verstand  

Ich wünsche dir dieses Eingewoben-Sein in Jesus und spreche es dir im Namen Jesus zu! Lass dich im gemeinsamen Worship zum Herzen Jesus hinziehen, er wird dir mit seiner Liebe begegnen!

I can only imagine

I can only imagine

Während der bewegende Kinofilm die Geschichte des von seinem Vater misshandelten Bart Millard erzählt und das gleichnamige autobiographische Buch zusätzlich spannende authentische Hintergrundinformationen bietet, kommen mir bei diesem tollen Lied immer wieder Gedanken über Anbetung in den Sinn. In der Gegenwart Jesu zu sein beinhaltet eine derartige Fülle von Glanz und Freude, von Liebe und Schönheit, dass alles scheinbar Bedeutsame dadurch in den Schatten gestellt wird. Was ist die richtige Reaktion auf seine Gegenwart? Diese Frage sollten wir uns auch in unseren Worshipzeiten im Hier und Jetzt stellen. Was bewegt uns dazu, Gott anzubeten und was hält uns davon ab? Anbetung wird in der Bibel zum ersten Mal erwähnt, als Adam und Eva erkannten, wie gnädig Gott mit ihnen umging, obwohl sie ihm gerade den Rücken zugekehrt hatten, ihr Erstgeborener seinen jüngeren Bruder umgebracht hatte, und alles aus den Fugen geraten zu sein schien. Dann schenkte Gott ihnen noch einen Sohn, Set. Es war die pure Gnade Gottes, sie weiterhin zu segnen, als sie begannen ihn anzubeten (siehe 1Mo 4,25-.26). Anbetung ist von Beginn an die Reaktion auf das gnädige Handeln Gottes. Er hatte schon damals ihre Vorstellung gesprengt, weil er sie trotzdem und immer noch lieben konnte.

Bart Millard konnte zusehen, wie sein Vater von einem Monster in eine liebende Person verwandelt wurde, einfach durch die Gegenwart Gottes. Er selbst wurde herausgefordert, seinem Vater zu vergeben, bevor er dieses besondere Lied schreiben konnte. Wenn wir vergeben, lassen wir los. Schuld, egal ob wir sie begehen oder Menschen an uns schuldig werden, kann uns auf verschiedene Weise gefangen halten. Jesus ist mitsamt all unserer Schuld einen schrecklichen Tod am Kreuz gestorben. Es gibt keinen Grund mehr, dass wir uns von Schuld binden lassen. In Matthäus 18,18-20 steht: „Ich sage euch: Alles, was ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein. Und noch etwas sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei –, dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Als ich zuhause unseren ersten gemeinsamen Lobpreisabend des Worshipnetzwerks im Gebet vorbereitete, führte mir Gott plötzlich eine Reihe von Personen vor Augen. Ich sah Situationen, die teils viele Jahre zurücklagen, in denen Menschen an mir schuldig geworden waren. Dann hörte ich: „Du solltest ihnen jetzt vergeben“. Ich war zuerst erschrocken, weil mir nicht klar war, dass ich nicht vollständig vergeben hatte. Ich brauchte eine Weile und dankte Gott auch dafür, dass er meine eigene Schuld vergeben hatte. Das machte mich wirklich frei, ihn anzubeten.

Die Gnade Jesu sprengt auch heute immer wieder unsere Vorstellungskraft. In ihr können wir echte Freiheit und Freude erleben. Sie befähigt uns wirklich zu lieben und anzubeten. Anbetung beginnt immer bei Jesus. Ich freue mich darauf, eines Tages zu erleben, wie Worship vor dem realen Thron Gottes stattfindet! So lange das noch nicht der Fall ist, freue ich mich darüber, dass wir in der Anbetung auch hier schon stückweise erleben dürfen, mit welcher Liebe und Fülle uns Gott begegnen will. Anbetung bringt Menschen zusammen, welche Unterschiede sie sonst auch trennen mögen. In der Anbetung werden wir EINS mit Jesus und untereinander. Halleluja!!!

I Can Only Imagine

I can only imagine
What it will be like
When I walk
By your side

I can only imagine
What my eyes will see
When your face
Is before me
I can only imagine

Surrounded by Your glory, what will my heart feel
Will I dance for you Jesus or in awe of you be still
Will I stand in your presence or to my knees will I fall
Will I sing hallelujah, will I be able to speak at all
I can only imagine


I can only imagine
When that day comes
And I find myself
Standing in the Son

I can only imagine
When all I will do
Is forever
Forever worship You
I can only imagine

Surrounded by Your glory, what will my heart feel
Will I dance for you Jesus or in awe of you be still
Will I stand in your presence or to my knees will I fall
Will I sing hallelujah, will I be able to speak at all
I can only imagine

I can only imagine I can only imagine
When all I will do
Is forever, forever worship you

I Can Only Imagine Übersetzung

Ich kann höchstens erahnen,
wie es sein könnte,
wenn ich geh
neben dir.

Ich kann höchstens erahnen,
was ich sehen werd,
dein Gesicht
direkt vor mir.
Ich kann’s höchstens erahnen.

Von deinem Glanz umgeben, was fühlt mein Herz dann?
Bin ich still noch vor Ehrfurcht oder fang zu tanzen an?
Werd ich aufrecht vor dir steh‘n, oder knie ich vor dir?
Sing ich laut Halleluja oder fehlt die Stimme mir?
Ich kann’s höchstens erahnen.


Ich kann höchstens erahnen,
wenn der Tag kommt,
und ich sehe mich
neben Jesus steh’n.

Ich kann es höchstens erahnen,
wie es dann sein wird
wenn auf ewig
ich dich anbeten werd.
Ich kann’s höchstens erahnen.

Von deinem Glanz umgeben, was fühlt mein Herz dann?
Bin ich still noch vor Ehrfurcht oder fang zu tanzen an?
Werd ich aufrecht vor dir steh‘n, oder knie ich vor dir?
Sing ich laut Halleluja oder fehlt die Stimme mir?
Ich kann’s höchstens erahnen.

Ich kann es nur erahnen, ich kann’s höchstens erahnen,
wie es dann sein wird
wenn auf ewig ich dich anbeten werd.