Erhöhe dein Drehmoment Teil 2

Erhöhe dein Drehmoment Teil 2

Die 4 Takte des geistlichen Motors

In diesem Video gehe ich noch einmal genauer auf die im vorherigen Video „Erhöhe dein Drehmoment“ beschriebenen 4 Takte des Ottomotors ein und deute es für unser geistliches Leben. Nach der bildlichen Erklärung versuche ich, etwas Leben in die Prinzipien zu bringen. Es geht um Tanken, Arbeitstemperatur, Zündung und Abgase, die uns weiter in unsere Berufung und in ein glückliches und gesegnetes Leben hinein befördern. Ich beschreibe dabei persönlichen Erfahrungen und die anderer Personen, um Begrifflichkeiten und Vorgehensweisen verständlicher zu machen. Viel zu oft lassen wir uns von unbekannten Dingen abschrecken, weil wir nicht genau verstanden haben, was gemeint war. Mein Wunsch ist es, dass wir aus den verschiedenen Denominationen zusammenkommen, die Scheu verlieren und voneinander profitieren können. Es ist Zeit für einen einheitlichen und kraftvollen Leib Christi. Lass dich mitnehmen in ein Leben in tiefer Gemeinschaft mit Gott. Gib Anbetung den Raum im Zentrum deines Lebens!
Viel Spaß damit!

Erhöhe dein Drehmoment

Erhöhe dein Drehmoment

Wie wir in 2021 geistlich Fahrt aufnehmen können

Zum Jahr 2021 hat Gott mir, wie gesagt, das Thema „erhöhe dein Drehmoment“ aufs Herz gelegt. Es könnte sein, dass Gott an dieser Stelle gerade eine Tür öffnet, die dich auch weiter in deine eigene Bestimmung führen soll. Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich einfach mal auf dieses Thema einlässt.

Im Worshipnetzwerk verstehen wir uns als überkonfessionell. Wir kommen aus verschiedenen Denominationen und haben dadurch auch unterschiedliche Prägungen. Es kann also sein, dass wir auch andersartige Erfahrungen mit diversen Themen und Begriffen haben. Aus diesem Grund möchte ich ich in nächster Zeit noch genauer auf die „4 Takte des Otto-Motores“ und deren geistliche Bedeutung für den Alltag eingehen, indem ich von persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen diverser Autoren berichte.

Hier schon mal ein kleiner Überblick über Bücher, die mich in diesen Bereichen in den vergangenen Jahren weitergebracht haben:

1. Tanken (mit Gott kommunizieren und zulassen, dass der Heilige Geist uns füllt)

a. Brad Jersak: Kannst du mich hören

b. Joseph Prince: Zur Herrschaft bestimmt

c. Bill Johnson: Träger seiner Gegenwart

d. James Goll: Living a supernatural life

2.  Arbeitstemperatur (über der Wahrheit Gottes meditieren, bis seine Herrlichkeit darauf liegt)

a. Don Potter: Facing the wall

b. David Herzog: Invasion der Herrlichkeit

c. James Goll: Die vergessene Kunst der Anbetung

d. Christian Weiß: Ich worshippe jetzt! (;-)

3. Zündung (Eins werden und zulassen, dass Gottes Wille in dieser Welt geschehen kann)

a. Dutch Sheets: Fürbitter, die in den Riss treten

b. Beni Johnson: Der glückliche Fürbitter

c. Bill Johnson: Setze die Kraft Jesu frei!

d. Andrew Wommack: Ein besserer Weg zu beten

4. Abgase (Angriffe abwehren und negative Folgen vor dem Kreuz ablegen)

a. Dallas Willard: Verwandle mein Herz

b. Ray Bevan: Gnade ruft lauter

c. Erwin Raphael McManus: Der Weg eines Kriegers

d. Joseph Prince: Das Gebet des Schutzes

Vielleicht lässt du dich vom Heiligen Geist leiten, welches Buch du lesen sollst. Gesegnetes 2021, Christian

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Nach einer längeren Pause melde ich mich aus dem Worshipnetzwerk zurück. Sorry für die Pause! Gott hat die Zeit genutzt, um meinen Blick in eine bestimmte Richtung zu lenken. Das hat mein persönliches Leben stark beeinflusst und könnte als Ermutigung für deines dienen. Ab Januar werde ich diese Gedanken hier auf der Seite teilen. Bis dahin wäre es toll, wenn du dieses Video als weihnachtlichen Gruß annehmen würdest! Auf einer kleinen Wanderung hatte ich den Eindruck, ich soll kurze Videosequenzen mit meinem Smartphone aufnehmen. Schnell einen Ausschnitt aus meinem alten Lied „Psalm 23“ mit der Akustikgitarre instrumental in den Looper gespielt – fertig. Es ist also keine Hollywoodproduktion aber absolut ehrlich gemeint! Vielen Dank für jeden Kontakt und dein Engagement in 2020. Es bedeutet mir sehr viel, mit Anbetern gemeinsam unterwegs zu sein. Ich hoffe wir können das im kommenden Jahr zeigen.

Bis dahin, Christian

Praise 2020 #2

Praise 2020 #2

Am 28.02.20 trafen wir uns erneut in der Alten Kirche Watzenborn-Steinberg, um Gott anzubeten. Wie schon beim ersten Praise2020 war unser Anliegen, uns immer weiter von einem konzertanten Charakter zu entfernen und dem Heiligen Geist zu ermöglichen, uns anzuleiten. Dazu wechselten die Worshipleiter: Sonja, Christine, Antonia und Christian sich im Stile der Anbetung eines Gebetshauses jeweils nach 30-45 Minuten ab. Jeder Anwesende hatte zudem die Möglichkeit, geistliche Eindrücke einzubringen.

Als ich durch meine berufliche Verpflichtung etwas zu spät vom Elternsprechtag in die schöne Alte Kirche kam, konnte ich schon sofort die friedliche Atmosphäre von Gottes Gegenwart spüren. Die dezente Musik steigerte sich immer mehr, was am Ende des Abends dazu führte, dass die Teilnehmer im Altarraum zusammenkamen, sich die Hände reichten und Gottes Segen fließen konnte, voller Kraft und Freude. Wir konnten gemeinsam für die am Chorona-Virus erkrankten Menschen dieser Welt eintreten und Gottes Sieg darüber proklamieren.

Es sind eben nicht immer die ganz großen Veranstaltungen, bei denen man sich besonders intensiv in die Arme des liebenden Vaters fallen lassen kann. Danke an alle Mitwirkenden für euren treuen Einsatz. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir in diesem Jahr Praise2020 insgesamt 10 mal stattfinden lassen. Der nächste Termin steht bereits fest: 28.03.20 ab 18 Uhr. Vielleicht hast du Lust, ganz ungezwungen und aus tiefstem Herzen mit uns anzubeten.

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Dieses Bild war eine Inspiration, die am Abend ausgestellt wurde. Ein zerbrochenes Herz, das Gott so verarztet hat, dass nun wieder schöne Blumen daraus hervosprießen. (von Antonia Weiß)

Worshipabend des Netzwerks in der FeG Wetzlar

Worshipabend des Netzwerks in der FeG Wetzlar

Endlich war es wieder soweit! Das Worshipnetzwerk traf sich zu einem überkonfessionellen Worshipabend. Das Ziel war ganz einfach, sich zu begegnen und in Einheit Gott zu loben. Dieses Mal hatte die FeG-Wetzlar eingeladen, die Veranstaltung unter ihrem Dach durchzuführen. Um möglichst viele Musiker des Netzwerks an dem Abend zu beteiligen, hatten wir uns gemeinsam mit Nicolas Loh, einem der Worshipleiter der Gemeinde und Mitarbeiter im Netzwerk, einen besonderen Verlauf für den Abend überlegt. 17 Musiker hatten sich freudig bereit erklärt, die wir in 4 Bands einteilten. Auch die Playlist legten wir im Vorfeld fest, damit wir am Abend einen roten Faden hätten, an dem sich die verschiedenen Worshipleiter entlanghangeln konnten. Das spannende dabei war, dass keine Band jemals in dieser Besetzung zusammen gespielt hatte, bzw. dass manche Musiker aus einer Band sich sogar noch nie direkt begegnet waren.

So trafen wir uns am Samstag, den 22.02.20 bereits ab 15 Uhr zum Proben. Mit einigen wenigen Personen hatten wir bereits am Voraben aufgebaut und einen groben Soundcheck durchgeführt. Wir konnten also direkt beginnen. Schon nach den ersten Tönen wurde klar, welche Freude es bereiten sollte, sich musikalisch aufeinander einzulassen und unserem Gott Loblieder zu singen. Nachdem alle Lieder kurz gerobt waren und zumindest die Abläufe und Spannungsbögen besprochen waren, hatten wir ab 18 Uhr Zeit zum „Meet and Greet“ bei Salaten und Fingerfood im Foyer der Gemeinde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände der Gemeinde für Verpflegung, Licht- und Beamertechnik und auch das Anpacken beim Auf- und Abbau. Besonders schön waren die Begegnungen mit Musikern und Anbetern aus anderen Gemeinden des Netzwerks oder auch Gemeinden, die Interesse haben, sich in Zukunft zu beteiligen oder von unserer Arbeit zu profitieren. Es macht einfach Mut zu sehen, mit wie vielen Menschen man in die gleiche Richtung unterwegs ist.

Zu unserer Freude war dann am Abend der große Saal der FeG-Wetzlar recht gut gefüllt. Schon während des ersten Liedes konnte man eine überschäumende Freude feststellen, die einfach ansteckte. Die Musiker, die jeweils nach 4 gespielten Liedern ohne viel Aufsehen zu erregen einen fliegenden Wechsel durchführten, kommentierten das Miteinander-Spielen immer wieder mit Blicken und Lachen. Musiker die nicht auf der Bühne waren, standen im Saal und konnten einfach weiter anbeten. Es war, als hätte man schon oft zusammen auf der Bühne gestanden, als wäre man einfach eine große Einheit, weshalb es gut gelang, eine tiefe Haltung der Anbetung einzunehmen. Und das übertrug sich spürbar auf die Besucher des Worshipabends, sodass die Gegenwart Gottes, seine Liebe und Zuneigung befreiend zu spüren war.

Nach der Hälfte der zu spielenden Worshiplieder durfte ich einige Gedanken zum Thema „In Einheit anbeten“ weitergeben. So viele Kirchen kämpfen an diesem Punkt, weil Christen nur mit ihren menschlichen Augen schauen. Die Folge davon sind Zweifel, Be- und Verurteilung und Unsicherheit. Es wurde klar, dass echte Einheit immer eine Einheit im Geist ist, sie also immer von Gott ausgeht. Wenn wir in Einheit mit Jesus leben, haben wir den wiedergeborenen Geist in uns und sind auch in Einheit mit dem Vater. Je mehr wir uns auf einen Dialog mit dem Heiligen Geist einlassen, desto leichter kann er uns zu echter Einheit untereinander führen. Es gibt viel Finsternis in der Welt, wenn wir in Einheit anbeten, können wir aber zum Licht der Welt werden. Jeder konnte an diese Abend sein persönlichen Fleckchen Finsternnis, das er gerade erlebt, sinnbildlich zusammenrollen und am Kreuz ablegen. Wir leben schließlich nach dem Kreuz, Gnade ist ausgegossen, unsere Schuld vergeben, und wir sollten uns unserer Rettung durch Jesus bewusst sein. Das nahmen dann im weiteren Verlauf des Abends auch etliche Besucher in Anspruch, sie ließen für sich beten, nahmen das Abendmahl ein und wurden gesegnet. Dabei unterstützten mich netterweise starke Beter (Daniel, Gerald und Mike), mit denen ich schon so viel Segen erleben durfte. Zu meiner übergroßen Freude bekräftigte ein junges Mädchen an diesem Abend ihre Entscheidung, mit Jesus zu leben.

Auch im weiteren Verlauf schien sich die Stimmung und das Bewusstsein der Gegenwart Gottes immer mehr zu steigern, bis dann zum Schluss nochmals alle Musiker gemeinsam auf der Bühne standen und der Saal beebend die Größe Gottes besang. Für mich war dieser Abend die pure Freude! Es ist erstaunlich welche guten Beziehungen an nur einem Tag entstehen können und wie sehr man sich aneinander erfreuen kann.

Und schnell wurden auch dieses Mal wieder die Rufe laut: „wie geht es jetzt weiter?“. Ganz einfach: Schritt für Schritt, so wie der Geist uns führt! Wir wollen in diesem Jahr sicher noch weitere große Worshipabende feiern, dabei aber, wie im vergangenen Jahr, nicht den Dienst an den kleineren Gemeinden und weniger sichtbaren Orten vergessen. Außerdem suchen wir auch wieder den Dialog zwischen den Worshipmusikern. Wir wollen uns inhaltlich aufeinander einlassen und voneinander profitieren, vielleicht das eine oder andere Seminar anbieten und immer wieder einfach zusammen zur Ehre Gottes musizieren.

Danke an alle Musiker: Elke Ludwig, Antonia Weiß, Vicky Pfeiffer, Shuan Djamal, Detlef Marx, Tim Lutz, Gerry Barth, Burkard Seibel, Gesa Daniel, Markus Pfeiffer, Andreas Weigel, Nicolas Loh, Leo Luca Wiemer, Jörg Schintze, Joshua Dürr, Jan-Hendrik Seibel und Christian Weiß. Danke auch an Jan Staudt für die Tontechnik! Ihr seid alle der Hammer!!!

Grace Festival #2

Grace Festival #2

Nach dem fulminaten Start des ersten Grace Festivals trafen wir uns also am 25.01.20 erneut in der Christusgemeinde in Lich, um von der guten Botschaft durch Gerald Wieser ermutigt zu werden und unseren Gott gemeinsam im Worship und Abendmahl anzubeten.

So ging es auch gleich mit einer längeren Anbetungszeit durch die Band des Worshipnetzwerks (Sonja, Jan, Andi, Dede, Robi und ich) los. Wir wollten uns vom Heiligen Geist durch die Gegenwart Gottes leiten lassen und folgten so dem, was wir im Gebet hörten, von der massiven Proklamation des Namens Jesu über unser Leben, dem spürbaren Eintauchen in die Liebe Gottes bis hin zu dem Bekenntnis unserer Liebe durch das freie Singen aller Besucher mit eigenen Worten und in Sprachen des Geistes. Es war schon eine wundervolle Zeit, in der wir den heilsamen Frieden Gottes erleben durften. Während dieser Zeit konnte man seine Anbetung auch kreativ in der von Angelika eingerichteten Malecke Ausdruck verleihen oder sich dem Gebetsteam der Kingsmen anvertrauen.

Nachdem wir dann gemeinsam das von Sandra und Rita eingeleitete Abendmahl eingenommen hatten, konnten wir den inspirierten Worten der Predigt lauschen. Anhand der Geschichte des Mauerfalls von Jericho leiteten wir uns geistliche Prinzipien ab, die auch die hinderlichen geistlichen Mauern in unserem Leben zum Einsturz bringen sollen. Anstatt die Angst oder die Probleme groß zu reden, sollte das Volk stillschweigend um die Stadtmauer ziehen, während die Priester die Schofarhörner bliesen und die verdeckte Bundeslade um die Stadt trugen. Sehr interessant war die Erklärung der einzelnen Hornstöße mit dem Bezug auf den dreieinigen Gott sowie der Vergleich dessen mit dem Gebet im Geist. Wenn wir Jesus ins Zentrum unseres Lebens stellen, ihn anbeten und Gott auch im Gebet die Führung überlassen, werden Mauern einstürzen!

In der anschließenden Segnungszeit wurde das dann auch praktisch sichtbar. Menschen konnten die Zusprüche Gottes für sich empfangen, Menschen übergaben Jesus ihr Leben und, wie die mittlerweise gehäuften Berichte erzählen, fielen etliche geistliche Mauern. Danke Jesus!

Am Sonntagmorgen konnten wir dann erneut mit dem ganzen Team den Gottesdienst in der Christusgemeinde mitgestalten. Benni Gail kam noch zur Band hinzu und gemeinsam konnten wir eine unglaublich bewegende Zeit erleben. Danke euch allen! Es war auch eine wunderbare Gelegenheit Personen aus dem weiteren Umfeld des Worshipnetzwerkes zu treffen (danke Peter und Irmi für die tolle Begegnung). Herzliche Einladung an alle, die nächstes Mal dabei sein wollen. Am 14. März wird es so weit sein. Alle Infos erscheinen rechtzeitig bei „Veranstaltungen“.

Seminar: „Ich worshippe jetzt!“

Seminar: „Ich worshippe jetzt!“

Am Samstag, den 25.01.20 hatte die EG Rechtenbach für ein Tagesseminar zu den Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ eingeladen. So fuhr ich dann auch mit meinem lieben Freund, dem vollmächtigen Beter und Leiter der „Kingsmen“, Daniel, voller Vorfreude los. Schon die unkomplizierte aber sehr konkrete Planung und die leidenschaftlichen Vorgespräche mit verantwortlichen Worshipleitern und einem Ältesten der Gemeinde waren vielversprechend gelaufen. Als dann aber zur Begrüßung Pastor Simon auf mich zukam, um mir bewusst seinen Segen und seine Autorisierung zuzusprechen, war klar, dass dies ein besonerer Tag werden würde.

Ein großer Teil der Seminarteilnehmer waren Musiker der inzwischen 8 Bands, die die Gemeinde in die Anbetung leiten. Was mich daran besonders freute, ist, dass auch jugendliche Anbeter sich begeistern ließen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, dem Austausch darüber, welche Erwartungen wir haben, wenn wir anbeten und dem Bekenntnis, dass wir Gott aus tiefstem Herzen, ehrlich, emotional „in Wahrheit und im Geist“ anbeten wollen, starteten wir dann auch gebührend mit Worship.

Im Ersten Vortragsteil des Seminars widmeten wir uns dann den Grundlagen biblischer Anbetung. Wir konnten erkennen, wie sehr Anbetung von Beginn an die Reaktion der Menschen auf das gnädige Handeln Gottes war und fanden Bestätigung anhand der Geschichten bedeutender biblischer Persönlichkeiten. Besonderes Augenmerk richteten wir dabei natürlich auf Jesus, den menschgewordenen Sohn Gottes. Dass er, obwohl er doch Gott war und ist, immer wieder auf den Berg und in die Stille ging, um Gemeinschaft mit dem Vater zu haben, ließ uns dabei aufmerken. Da Anbetung ihre Bedeutung in Ewigkeit nicht verlieren wird, konnten wir dann erforschen, welche Möglichkeiten und Wirkungen in ehrlicher Anbetung erfahrbar sind. Worship sollte vor allem Gott ehren, weil wir ihn lieben, und dennoch wirkt sich die so erlebte Gegenwart Gottes auch positiv auf unser Ganzes Wesen mit Bewusstsein, Geist, Fantasie und Emotionen aus. Die in der Anbetung im Geist empfangenen Segnungen gilt es dann im Glauben zu ergreifen und zu erleben. All das, so erkannten wir, versuchen wir dann emotional durch Musik, Text und Bewegung auszudrücken.

In der anschließenden praktischen Übungsphase zum Thema „Hörendes Gebet“ konnten wir dann ausprobieren, einen echten Dialog mit Jesus aufzunehmen, um seinen Willen für unsere Liebe ihm gegenüber zu erkennen. Es war bewegend, wie intensiv einige Teilnehmer dies im Gebet erleben konnten und wie liebevoll Jesus zu uns gesprochen hatte. Nach einer guten Pizza lud Pastor Simon uns dann ein, für ihn und die am Nachmittag bevorstehende Trauerfeier zu beten. Es war schon ein bewegender Moment, wenn die Lobpreiser der Gemeinde rund um ihren Pastor standen, um sich mit ihm Eins im Gebet zu machen und ihn zu segnen. Wie sich im Nachhinein zeigte, trugen ihn die Gebete und er erlebte auf besondere Weise einen geöffneten Himmel. So konnte Simon nicht nur Menschen trösten, Gott hatte vor, durch ihn neues Leben zu generieren. Halleluja!

Auch wenn damit die Zeit langsam knapp wurde, widmeten wir uns im zweiten Vortragsteil dann nach erneuter Worshipzeit dem biblischen Ort der Anbetung, der Stiftshütte. Anhand der aus der himmlischen Stiftshütte abgeleiteten Elemente erarbeiteten wir uns dann praktische Zugänge für vollmächtige Anbetungszeiten. Jesus stellten wir dabei als Dreh- und Angelpunkt für Anbetung heraus, was unter Anderem durch die auffällige Übereinstimmung der Ich-bin-Worte Jesu aus der Bibel deutlich wurde. Nachdem mein Freund Daniel für uns das Abendmahl austeilte und wir dabei Gottes Zuspruch auf Heil für Geist, Seele und Körper in Anspruch nehmen konnten, tauschten wir uns zum Schluss noch über praktische Tips zur Vorbereitung von Anbetungszeiten aus. Eigentlich hätten wir noch Stunden lang so weiter machen können, doch die 5,5 Stunden waren einfach zu schnell vorbei. Abends stand schließlich noch das Grace-Festival in Lich bevor, und der Soundcheck begann bereits um 17 Uhr! Aber das ist ein Thema für den nächsten Artikel 😉

Danke an Calle, meinen Freund und Ältesten der Gemeinde, Pastor Simon, die verantwortlichen Worshipleiter Annika und Bastian, alle Teilnehmer und meinen Freund Daniel! Ihr seid spitze!!

Wenn du Interesse an einer ähnlichen Veranstaltung hast, melde dich gerne ganz unkompliziert. Zu erleben, dass Gott so wirkt, wie an diesem Samstag, ist unser Herzensanliegen.

Worshipabend in Burkhardsfelden

Worshipabend in Burkhardsfelden

Im Rahmen der 20. Buchausstellung der Ev. Stadtmission Burkhardsfelden lud Pastor Anderson Husemann das Worshipnetzwerk für einen Worshipabend am 23.11.19 ein.

Geplant war, dass wir mit einem kleinen Team (Sonja Yeo: Gesang, Christine Weiß: Klavier, Detlef Marx: Bass und Gesang, Christian Weiß: Gitarre und Gesang) anreisen würden. Wir waren sehr dankbar, dass Antonia Weiß spontan für Sonja einspringen konnte, die leider am Vorabend erkrankt war.

Im gut gefüllten Saal hatten die Besucher dann zunächst die Möglichkeit, durch die umfangreiche Buchausstellung zu schlendern und das ein oder andere wertvolle Buch zu erwerben.

Mit neueren deutschen Anbetungsliedern gepaart mit alten Hymnen stiegen wir dann in die Anbetung ein. Schnell wurde klar, dass eine große Offenheit für das wirken Gottes an diesem Abend bei den Besuchern vorhanden war. Besonders beeindruckend war dabei die Einheit von Alt in Jung.

Anderson Husemann hatte mich gebeten, passend zur Ausstellung, eine Ansprache zu Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ zu halten. Es sollte dabei um den übergeordneten Stellenwert von Anbetung für ein hoffnungsvolles und gelingendes Leben in der Beziehung mit dem dreieinigen Gott gehen, welche zu allen Zeiten die einzig vernünftige Antwort auf das gnädige Handeln Gottes war und ist. Gemeinsam fassten wir Mut, als Christen des neuen Bundes, dieser Bestimmung in möglichst allen Lebenslagen zu folgen.

Nach einem weiteren Worshipblock, in dem wir persönlich unsere Liebe zu Gott ausdrücken konnten, wurde noch die Möglichkeit für Gebet und Segnungen angeboten. Daniel Schmidt von den Kingsmen war extra dafür angereist und verstärkte die Beter der Gemeinde.

Es war ein toller Abend mit vielen ermutigtenden Gesprächen und Begegnungen, der wieder einmal die besondere Stärke der Einheit unter uns Christen deutlich machte.

Herzlichen Dank nochmals an Toni und Sonja, die trotzdem als Gebetsunterstützung mitgefahren ist, sowie natürlich auch an die Band und Anderson.

Grace Festival #1

Grace Festival #1

Am 09.11.19 feierten wir das erste „Grace Festival“ der neuen Serie ermutigender, überregionaler Gottesdienste in Lich. Dazu hatten sich Gerald und Christina Wieser vom „Grace Today Verlag“ mit dem „Worshipnetzwerk“ und den Betern der „Kingsmen“ zusammengetan. Nach einer etwa halbstündigen Anbetungszeit mit frischen deutschsprachigen Liedern der Band aus dem Worshipnetzwerk feierten wir gemeinsam das Abendmahl. Daniel Schmidt von den Kingsmen überreichte nach einem bewegenden persönlichen Bericht zur Überraschung ein wunderschönes Bild, das Josuas Durchzug mit der Bundeslade durch den Jordan zeigt, auf welches sich Gerald Wieser dann auch in der Ansprache bezog.

Die Bundeslade ist in jedem Detail die Versinnbildlichung von Jesus Christus, die Gott damit lange im Voraus ankündigte. Er hat die Gnade Gottes am Kreuz zur Vollendung gebracht und alle Schuld und Rebellion gegen ihn mit dem Gnadenthron Jesus zugedeckt. Wo die Bundeslade war, befand sich Gottes Gegenwart auf der Erde. Deshalb musste das Wasser des Jordan auch davor zurückweichen, sodass das Volk trockenen Fußes ins Gelobte Land ziehen konnte. Mit Jesus in uns können wir uns jeder Zeit auch dieser göttlichen Gegenwart bewusst sein. Wir wurden ermutigt, diese Gnade wieder ganz neu für uns anzunehmen, weil wir ein für alle Mal von unserer Sünde befreit wurden und von nun an darauf vertrauen können, dass der Heilige Geist uns den richtigen Weg führen wird. Mit besonderen biblischen Offenbarungen nahm Gerald Wieser die Besucher mit auf eine Reise ins alte Israel, dass plötzlich mitten in unser Leben zu sprechen begann. Diese Gnadenbotschaft hatte es in sich!

Anschließend konnten die Besucher bei einigen Worshipliedern der Band das Gebet und die Segnungen durch die Kingsmen in Anspruch nehmen, bevor der Abend mit einigen Snacks und guten Gesprächen gemütlich ausklang. Ich würde sagen, es war ein Volltreffer und freue mich sehr auf den 25. Januar, an dem das nächste „Grace Festival“ dann erneut in der Christusgemeinde in Lich stattfinden wird. Danke an alle Mitwirkenden, ihr seid wirklich wertvoll!!!