Praise 2020 #2

Praise 2020 #2

Am 28.02.20 trafen wir uns erneut in der Alten Kirche Watzenborn-Steinberg, um Gott anzubeten. Wie schon beim ersten Praise2020 war unser Anliegen, uns immer weiter von einem konzertanten Charakter zu entfernen und dem Heiligen Geist zu ermöglichen, uns anzuleiten. Dazu wechselten die Worshipleiter: Sonja, Christine, Antonia und Christian sich im Stile der Anbetung eines Gebetshauses jeweils nach 30-45 Minuten ab. Jeder Anwesende hatte zudem die Möglichkeit, geistliche Eindrücke einzubringen.

Als ich durch meine berufliche Verpflichtung etwas zu spät vom Elternsprechtag in die schöne Alte Kirche kam, konnte ich schon sofort die friedliche Atmosphäre von Gottes Gegenwart spüren. Die dezente Musik steigerte sich immer mehr, was am Ende des Abends dazu führte, dass die Teilnehmer im Altarraum zusammenkamen, sich die Hände reichten und Gottes Segen fließen konnte, voller Kraft und Freude. Wir konnten gemeinsam für die am Chorona-Virus erkrankten Menschen dieser Welt eintreten und Gottes Sieg darüber proklamieren.

Es sind eben nicht immer die ganz großen Veranstaltungen, bei denen man sich besonders intensiv in die Arme des liebenden Vaters fallen lassen kann. Danke an alle Mitwirkenden für euren treuen Einsatz. Wenn alles nach Plan läuft, werden wir in diesem Jahr Praise2020 insgesamt 10 mal stattfinden lassen. Der nächste Termin steht bereits fest: 28.03.20 ab 18 Uhr. Vielleicht hast du Lust, ganz ungezwungen und aus tiefstem Herzen mit uns anzubeten.

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Dieses Bild war eine Inspiration, die am Abend ausgestellt wurde. Ein zerbrochenes Herz, das Gott so verarztet hat, dass nun wieder schöne Blumen daraus hervosprießen. (von Antonia Weiß)

Worshipabend des Netzwerks in der FeG Wetzlar

Worshipabend des Netzwerks in der FeG Wetzlar

Endlich war es wieder soweit! Das Worshipnetzwerk traf sich zu einem überkonfessionellen Worshipabend. Das Ziel war ganz einfach, sich zu begegnen und in Einheit Gott zu loben. Dieses Mal hatte die FeG-Wetzlar eingeladen, die Veranstaltung unter ihrem Dach durchzuführen. Um möglichst viele Musiker des Netzwerks an dem Abend zu beteiligen, hatten wir uns gemeinsam mit Nicolas Loh, einem der Worshipleiter der Gemeinde und Mitarbeiter im Netzwerk, einen besonderen Verlauf für den Abend überlegt. 17 Musiker hatten sich freudig bereit erklärt, die wir in 4 Bands einteilten. Auch die Playlist legten wir im Vorfeld fest, damit wir am Abend einen roten Faden hätten, an dem sich die verschiedenen Worshipleiter entlanghangeln konnten. Das spannende dabei war, dass keine Band jemals in dieser Besetzung zusammen gespielt hatte, bzw. dass manche Musiker aus einer Band sich sogar noch nie direkt begegnet waren.

So trafen wir uns am Samstag, den 22.02.20 bereits ab 15 Uhr zum Proben. Mit einigen wenigen Personen hatten wir bereits am Voraben aufgebaut und einen groben Soundcheck durchgeführt. Wir konnten also direkt beginnen. Schon nach den ersten Tönen wurde klar, welche Freude es bereiten sollte, sich musikalisch aufeinander einzulassen und unserem Gott Loblieder zu singen. Nachdem alle Lieder kurz gerobt waren und zumindest die Abläufe und Spannungsbögen besprochen waren, hatten wir ab 18 Uhr Zeit zum „Meet and Greet“ bei Salaten und Fingerfood im Foyer der Gemeinde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände der Gemeinde für Verpflegung, Licht- und Beamertechnik und auch das Anpacken beim Auf- und Abbau. Besonders schön waren die Begegnungen mit Musikern und Anbetern aus anderen Gemeinden des Netzwerks oder auch Gemeinden, die Interesse haben, sich in Zukunft zu beteiligen oder von unserer Arbeit zu profitieren. Es macht einfach Mut zu sehen, mit wie vielen Menschen man in die gleiche Richtung unterwegs ist.

Zu unserer Freude war dann am Abend der große Saal der FeG-Wetzlar recht gut gefüllt. Schon während des ersten Liedes konnte man eine überschäumende Freude feststellen, die einfach ansteckte. Die Musiker, die jeweils nach 4 gespielten Liedern ohne viel Aufsehen zu erregen einen fliegenden Wechsel durchführten, kommentierten das Miteinander-Spielen immer wieder mit Blicken und Lachen. Musiker die nicht auf der Bühne waren, standen im Saal und konnten einfach weiter anbeten. Es war, als hätte man schon oft zusammen auf der Bühne gestanden, als wäre man einfach eine große Einheit, weshalb es gut gelang, eine tiefe Haltung der Anbetung einzunehmen. Und das übertrug sich spürbar auf die Besucher des Worshipabends, sodass die Gegenwart Gottes, seine Liebe und Zuneigung befreiend zu spüren war.

Nach der Hälfte der zu spielenden Worshiplieder durfte ich einige Gedanken zum Thema „In Einheit anbeten“ weitergeben. So viele Kirchen kämpfen an diesem Punkt, weil Christen nur mit ihren menschlichen Augen schauen. Die Folge davon sind Zweifel, Be- und Verurteilung und Unsicherheit. Es wurde klar, dass echte Einheit immer eine Einheit im Geist ist, sie also immer von Gott ausgeht. Wenn wir in Einheit mit Jesus leben, haben wir den wiedergeborenen Geist in uns und sind auch in Einheit mit dem Vater. Je mehr wir uns auf einen Dialog mit dem Heiligen Geist einlassen, desto leichter kann er uns zu echter Einheit untereinander führen. Es gibt viel Finsternis in der Welt, wenn wir in Einheit anbeten, können wir aber zum Licht der Welt werden. Jeder konnte an diese Abend sein persönlichen Fleckchen Finsternnis, das er gerade erlebt, sinnbildlich zusammenrollen und am Kreuz ablegen. Wir leben schließlich nach dem Kreuz, Gnade ist ausgegossen, unsere Schuld vergeben, und wir sollten uns unserer Rettung durch Jesus bewusst sein. Das nahmen dann im weiteren Verlauf des Abends auch etliche Besucher in Anspruch, sie ließen für sich beten, nahmen das Abendmahl ein und wurden gesegnet. Dabei unterstützten mich netterweise starke Beter (Daniel, Gerald und Mike), mit denen ich schon so viel Segen erleben durfte. Zu meiner übergroßen Freude bekräftigte ein junges Mädchen an diesem Abend ihre Entscheidung, mit Jesus zu leben.

Auch im weiteren Verlauf schien sich die Stimmung und das Bewusstsein der Gegenwart Gottes immer mehr zu steigern, bis dann zum Schluss nochmals alle Musiker gemeinsam auf der Bühne standen und der Saal beebend die Größe Gottes besang. Für mich war dieser Abend die pure Freude! Es ist erstaunlich welche guten Beziehungen an nur einem Tag entstehen können und wie sehr man sich aneinander erfreuen kann.

Und schnell wurden auch dieses Mal wieder die Rufe laut: „wie geht es jetzt weiter?“. Ganz einfach: Schritt für Schritt, so wie der Geist uns führt! Wir wollen in diesem Jahr sicher noch weitere große Worshipabende feiern, dabei aber, wie im vergangenen Jahr, nicht den Dienst an den kleineren Gemeinden und weniger sichtbaren Orten vergessen. Außerdem suchen wir auch wieder den Dialog zwischen den Worshipmusikern. Wir wollen uns inhaltlich aufeinander einlassen und voneinander profitieren, vielleicht das eine oder andere Seminar anbieten und immer wieder einfach zusammen zur Ehre Gottes musizieren.

Danke an alle Musiker: Elke Ludwig, Antonia Weiß, Vicky Pfeiffer, Shuan Djamal, Detlef Marx, Tim Lutz, Gerry Barth, Burkard Seibel, Gesa Daniel, Markus Pfeiffer, Andreas Weigel, Nicolas Loh, Leo Luca Wiemer, Jörg Schintze, Joshua Dürr, Jan-Hendrik Seibel und Christian Weiß. Danke auch an Jan Staudt für die Tontechnik! Ihr seid alle der Hammer!!!

Grace Festival #2

Grace Festival #2

Nach dem fulminaten Start des ersten Grace Festivals trafen wir uns also am 25.01.20 erneut in der Christusgemeinde in Lich, um von der guten Botschaft durch Gerald Wieser ermutigt zu werden und unseren Gott gemeinsam im Worship und Abendmahl anzubeten.

So ging es auch gleich mit einer längeren Anbetungszeit durch die Band des Worshipnetzwerks (Sonja, Jan, Andi, Dede, Robi und ich) los. Wir wollten uns vom Heiligen Geist durch die Gegenwart Gottes leiten lassen und folgten so dem, was wir im Gebet hörten, von der massiven Proklamation des Namens Jesu über unser Leben, dem spürbaren Eintauchen in die Liebe Gottes bis hin zu dem Bekenntnis unserer Liebe durch das freie Singen aller Besucher mit eigenen Worten und in Sprachen des Geistes. Es war schon eine wundervolle Zeit, in der wir den heilsamen Frieden Gottes erleben durften. Während dieser Zeit konnte man seine Anbetung auch kreativ in der von Angelika eingerichteten Malecke Ausdruck verleihen oder sich dem Gebetsteam der Kingsmen anvertrauen.

Nachdem wir dann gemeinsam das von Sandra und Rita eingeleitete Abendmahl eingenommen hatten, konnten wir den inspirierten Worten der Predigt lauschen. Anhand der Geschichte des Mauerfalls von Jericho leiteten wir uns geistliche Prinzipien ab, die auch die hinderlichen geistlichen Mauern in unserem Leben zum Einsturz bringen sollen. Anstatt die Angst oder die Probleme groß zu reden, sollte das Volk stillschweigend um die Stadtmauer ziehen, während die Priester die Schofarhörner bliesen und die verdeckte Bundeslade um die Stadt trugen. Sehr interessant war die Erklärung der einzelnen Hornstöße mit dem Bezug auf den dreieinigen Gott sowie der Vergleich dessen mit dem Gebet im Geist. Wenn wir Jesus ins Zentrum unseres Lebens stellen, ihn anbeten und Gott auch im Gebet die Führung überlassen, werden Mauern einstürzen!

In der anschließenden Segnungszeit wurde das dann auch praktisch sichtbar. Menschen konnten die Zusprüche Gottes für sich empfangen, Menschen übergaben Jesus ihr Leben und, wie die mittlerweise gehäuften Berichte erzählen, fielen etliche geistliche Mauern. Danke Jesus!

Am Sonntagmorgen konnten wir dann erneut mit dem ganzen Team den Gottesdienst in der Christusgemeinde mitgestalten. Benni Gail kam noch zur Band hinzu und gemeinsam konnten wir eine unglaublich bewegende Zeit erleben. Danke euch allen! Es war auch eine wunderbare Gelegenheit Personen aus dem weiteren Umfeld des Worshipnetzwerkes zu treffen (danke Peter und Irmi für die tolle Begegnung). Herzliche Einladung an alle, die nächstes Mal dabei sein wollen. Am 14. März wird es so weit sein. Alle Infos erscheinen rechtzeitig bei „Veranstaltungen“.

Seminar: „Ich worshippe jetzt!“

Seminar: „Ich worshippe jetzt!“

Am Samstag, den 25.01.20 hatte die EG Rechtenbach für ein Tagesseminar zu den Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ eingeladen. So fuhr ich dann auch mit meinem lieben Freund, dem vollmächtigen Beter und Leiter der „Kingsmen“, Daniel, voller Vorfreude los. Schon die unkomplizierte aber sehr konkrete Planung und die leidenschaftlichen Vorgespräche mit verantwortlichen Worshipleitern und einem Ältesten der Gemeinde waren vielversprechend gelaufen. Als dann aber zur Begrüßung Pastor Simon auf mich zukam, um mir bewusst seinen Segen und seine Autorisierung zuzusprechen, war klar, dass dies ein besonerer Tag werden würde.

Ein großer Teil der Seminarteilnehmer waren Musiker der inzwischen 8 Bands, die die Gemeinde in die Anbetung leiten. Was mich daran besonders freute, ist, dass auch jugendliche Anbeter sich begeistern ließen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, dem Austausch darüber, welche Erwartungen wir haben, wenn wir anbeten und dem Bekenntnis, dass wir Gott aus tiefstem Herzen, ehrlich, emotional „in Wahrheit und im Geist“ anbeten wollen, starteten wir dann auch gebührend mit Worship.

Im Ersten Vortragsteil des Seminars widmeten wir uns dann den Grundlagen biblischer Anbetung. Wir konnten erkennen, wie sehr Anbetung von Beginn an die Reaktion der Menschen auf das gnädige Handeln Gottes war und fanden Bestätigung anhand der Geschichten bedeutender biblischer Persönlichkeiten. Besonderes Augenmerk richteten wir dabei natürlich auf Jesus, den menschgewordenen Sohn Gottes. Dass er, obwohl er doch Gott war und ist, immer wieder auf den Berg und in die Stille ging, um Gemeinschaft mit dem Vater zu haben, ließ uns dabei aufmerken. Da Anbetung ihre Bedeutung in Ewigkeit nicht verlieren wird, konnten wir dann erforschen, welche Möglichkeiten und Wirkungen in ehrlicher Anbetung erfahrbar sind. Worship sollte vor allem Gott ehren, weil wir ihn lieben, und dennoch wirkt sich die so erlebte Gegenwart Gottes auch positiv auf unser Ganzes Wesen mit Bewusstsein, Geist, Fantasie und Emotionen aus. Die in der Anbetung im Geist empfangenen Segnungen gilt es dann im Glauben zu ergreifen und zu erleben. All das, so erkannten wir, versuchen wir dann emotional durch Musik, Text und Bewegung auszudrücken.

In der anschließenden praktischen Übungsphase zum Thema „Hörendes Gebet“ konnten wir dann ausprobieren, einen echten Dialog mit Jesus aufzunehmen, um seinen Willen für unsere Liebe ihm gegenüber zu erkennen. Es war bewegend, wie intensiv einige Teilnehmer dies im Gebet erleben konnten und wie liebevoll Jesus zu uns gesprochen hatte. Nach einer guten Pizza lud Pastor Simon uns dann ein, für ihn und die am Nachmittag bevorstehende Trauerfeier zu beten. Es war schon ein bewegender Moment, wenn die Lobpreiser der Gemeinde rund um ihren Pastor standen, um sich mit ihm Eins im Gebet zu machen und ihn zu segnen. Wie sich im Nachhinein zeigte, trugen ihn die Gebete und er erlebte auf besondere Weise einen geöffneten Himmel. So konnte Simon nicht nur Menschen trösten, Gott hatte vor, durch ihn neues Leben zu generieren. Halleluja!

Auch wenn damit die Zeit langsam knapp wurde, widmeten wir uns im zweiten Vortragsteil dann nach erneuter Worshipzeit dem biblischen Ort der Anbetung, der Stiftshütte. Anhand der aus der himmlischen Stiftshütte abgeleiteten Elemente erarbeiteten wir uns dann praktische Zugänge für vollmächtige Anbetungszeiten. Jesus stellten wir dabei als Dreh- und Angelpunkt für Anbetung heraus, was unter Anderem durch die auffällige Übereinstimmung der Ich-bin-Worte Jesu aus der Bibel deutlich wurde. Nachdem mein Freund Daniel für uns das Abendmahl austeilte und wir dabei Gottes Zuspruch auf Heil für Geist, Seele und Körper in Anspruch nehmen konnten, tauschten wir uns zum Schluss noch über praktische Tips zur Vorbereitung von Anbetungszeiten aus. Eigentlich hätten wir noch Stunden lang so weiter machen können, doch die 5,5 Stunden waren einfach zu schnell vorbei. Abends stand schließlich noch das Grace-Festival in Lich bevor, und der Soundcheck begann bereits um 17 Uhr! Aber das ist ein Thema für den nächsten Artikel 😉

Danke an Calle, meinen Freund und Ältesten der Gemeinde, Pastor Simon, die verantwortlichen Worshipleiter Annika und Bastian, alle Teilnehmer und meinen Freund Daniel! Ihr seid spitze!!

Wenn du Interesse an einer ähnlichen Veranstaltung hast, melde dich gerne ganz unkompliziert. Zu erleben, dass Gott so wirkt, wie an diesem Samstag, ist unser Herzensanliegen.

Worshipabend in Burkhardsfelden

Worshipabend in Burkhardsfelden

Im Rahmen der 20. Buchausstellung der Ev. Stadtmission Burkhardsfelden lud Pastor Anderson Husemann das Worshipnetzwerk für einen Worshipabend am 23.11.19 ein.

Geplant war, dass wir mit einem kleinen Team (Sonja Yeo: Gesang, Christine Weiß: Klavier, Detlef Marx: Bass und Gesang, Christian Weiß: Gitarre und Gesang) anreisen würden. Wir waren sehr dankbar, dass Antonia Weiß spontan für Sonja einspringen konnte, die leider am Vorabend erkrankt war.

Im gut gefüllten Saal hatten die Besucher dann zunächst die Möglichkeit, durch die umfangreiche Buchausstellung zu schlendern und das ein oder andere wertvolle Buch zu erwerben.

Mit neueren deutschen Anbetungsliedern gepaart mit alten Hymnen stiegen wir dann in die Anbetung ein. Schnell wurde klar, dass eine große Offenheit für das wirken Gottes an diesem Abend bei den Besuchern vorhanden war. Besonders beeindruckend war dabei die Einheit von Alt in Jung.

Anderson Husemann hatte mich gebeten, passend zur Ausstellung, eine Ansprache zu Inhalten meines Buches „Ich worshippe jetzt!“ zu halten. Es sollte dabei um den übergeordneten Stellenwert von Anbetung für ein hoffnungsvolles und gelingendes Leben in der Beziehung mit dem dreieinigen Gott gehen, welche zu allen Zeiten die einzig vernünftige Antwort auf das gnädige Handeln Gottes war und ist. Gemeinsam fassten wir Mut, als Christen des neuen Bundes, dieser Bestimmung in möglichst allen Lebenslagen zu folgen.

Nach einem weiteren Worshipblock, in dem wir persönlich unsere Liebe zu Gott ausdrücken konnten, wurde noch die Möglichkeit für Gebet und Segnungen angeboten. Daniel Schmidt von den Kingsmen war extra dafür angereist und verstärkte die Beter der Gemeinde.

Es war ein toller Abend mit vielen ermutigtenden Gesprächen und Begegnungen, der wieder einmal die besondere Stärke der Einheit unter uns Christen deutlich machte.

Herzlichen Dank nochmals an Toni und Sonja, die trotzdem als Gebetsunterstützung mitgefahren ist, sowie natürlich auch an die Band und Anderson.

Grace Festival #1

Grace Festival #1

Am 09.11.19 feierten wir das erste „Grace Festival“ der neuen Serie ermutigender, überregionaler Gottesdienste in Lich. Dazu hatten sich Gerald und Christina Wieser vom „Grace Today Verlag“ mit dem „Worshipnetzwerk“ und den Betern der „Kingsmen“ zusammengetan. Nach einer etwa halbstündigen Anbetungszeit mit frischen deutschsprachigen Liedern der Band aus dem Worshipnetzwerk feierten wir gemeinsam das Abendmahl. Daniel Schmidt von den Kingsmen überreichte nach einem bewegenden persönlichen Bericht zur Überraschung ein wunderschönes Bild, das Josuas Durchzug mit der Bundeslade durch den Jordan zeigt, auf welches sich Gerald Wieser dann auch in der Ansprache bezog.

Die Bundeslade ist in jedem Detail die Versinnbildlichung von Jesus Christus, die Gott damit lange im Voraus ankündigte. Er hat die Gnade Gottes am Kreuz zur Vollendung gebracht und alle Schuld und Rebellion gegen ihn mit dem Gnadenthron Jesus zugedeckt. Wo die Bundeslade war, befand sich Gottes Gegenwart auf der Erde. Deshalb musste das Wasser des Jordan auch davor zurückweichen, sodass das Volk trockenen Fußes ins Gelobte Land ziehen konnte. Mit Jesus in uns können wir uns jeder Zeit auch dieser göttlichen Gegenwart bewusst sein. Wir wurden ermutigt, diese Gnade wieder ganz neu für uns anzunehmen, weil wir ein für alle Mal von unserer Sünde befreit wurden und von nun an darauf vertrauen können, dass der Heilige Geist uns den richtigen Weg führen wird. Mit besonderen biblischen Offenbarungen nahm Gerald Wieser die Besucher mit auf eine Reise ins alte Israel, dass plötzlich mitten in unser Leben zu sprechen begann. Diese Gnadenbotschaft hatte es in sich!

Anschließend konnten die Besucher bei einigen Worshipliedern der Band das Gebet und die Segnungen durch die Kingsmen in Anspruch nehmen, bevor der Abend mit einigen Snacks und guten Gesprächen gemütlich ausklang. Ich würde sagen, es war ein Volltreffer und freue mich sehr auf den 25. Januar, an dem das nächste „Grace Festival“ dann erneut in der Christusgemeinde in Lich stattfinden wird. Danke an alle Mitwirkenden, ihr seid wirklich wertvoll!!!

Der Bibelraucher bei Einsatz Leben

Der Bibelraucher bei Einsatz Leben

Am Samstag, den 02.11.19, luden Thomas Penzel und sein Team von Einsatz Leben wie jedes Jahr zum Freundestreffen ein. Hauptredner war der wunderbare Wilhelm Buntz. Wir vom Worshipnetzwerk durften die Anbetungszeiten musikalisch leiten. Mit vor Ort waren Antonia Weiß (Gesang), Andreas Weigel (Keyboards und Gesang), Detlef Marx (Bass und Gesang) und Christian Weiß (Gitarre und Gesang).

Nach einer stimmungsvollen Anbetungszeit berichtete Wilhelm Buntz, der Autor des Buches „Der Bibelraucher“, von dem dramatischen Verlauf seines Lebens. Von Eltern missachtet und als Baby einfach in einen Graben geworfen, wurde sein Leben gerettet, nur um von Heim zu Heim geschubst zu werden. Sein gebrochenes Herz brachte ihn dazu, Gefühle auf stumm zu schalten und Regeln nach belieben zu brechen. Nach einem misslungenen Fluchtversuch aus einem geschlossenen Heim für schwererziehbare Jugendliche, bei dem ein Polizist ums Leben kam, fand er sich in einem österreichischen Gefängnis wieder. Nach mehrjähriger Haft mit Misshandlungen wurde er in sein Heimatland Deutschland abgeschoben. Alpträume plagten ihn und Schuldgefühle trieben ihn zum Alkohol. Wilhelm wurde zu einem bundesweit gesuchten Schwerverbrecher. Man kam ihm erst durch einen Bericht von Aktenzeichen XY auf die Spur. So wurde er zu 14 Jahren Haft mit anschließender lebenslanger Sicherheitsverwahrung verurteilt und teilte das Gefängnis mit Terroristen. Auch im Gefängnis war er kaum zu bändigen, was ihn immer wieder zur verschärften Haft in den Kerker brachte. Dort durfte man nichts außer einer Bibel mit hieinnehmen. Gefüllt mit Tabak und Feuer machte Wilhelm genau das. Er begann eine Seite des Alten Testaments zu lesen, befüllt die geviertelten Blätter dann mit Tabak und rauchte sie. So rauchte er das gesamte AT, bis er zum Matthäusevangelium kam. Als er las „ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt“ erkannte er zum erstem Mal die Sinnlosigkeit seines Lebens. Er begann in einen Dialog mit Gott einzutreten, der ihn von innen heraus veränderte. Diese Wesensveränderung fiel auch dem Gefängnisvorsteher auf, der sich für die Aufhebung der Sicherheitsverwahrung einsetzte. Wilhelm, der Bibelraucher, wollte ganzheitlich zu Jesus umkehren, so verfasste er ein Schreiben an den Staatsanwalt mit dem Bekenntnis aller Straftaten, die man ihm nicht hätte nachweisen können. Die Anklageschrift hätte zu einer weiteren lebenslänglichen Haftstrafe führen müssen, was aber durch ein Wunder Gottes nicht geschah. Wilhelm besuchte nach seiner Entlassung aus dem Hochsicherheitsgefängnis eine Bibelschule in Südafrika, ist heute glücklich verheiratet, hat zwei Söhne und reist durch ganz Europa, um aus seinem Leben und von Jesus zu berichten. Er hat erkannt, dass Gott ihn so sehr liebt, obwohl er all das verbrochen hatte. Wilhelm kümmert sich um Häftlinge, Prostituierte und Zuhälter, weil er weiß, dass Gott sie alle überschwänglich liebt.

Ich bin wirklich sehr beeindruckt von diesem Gott und liebe die Freude und das Feuer in den Augen des Bibelrauchers. Er durfte sich von einem herzlosen zu einem warmherzig Menschen, von einem Verachteten zu einem Geliebten verwandeln.

Im weiteren Verlauf des Tages durften wir auch einen Vortrag von Thomas Penzel hören, der dazu aufrief, das Plateau der Zufriedenheit zu verlassen, um mutige Schritte mit Gott in unsere Berufung hinein zu wagen. In mitreißender Art erinnerte er daran, dass Gott noch großen Segen für jeden von uns bereit hält. Wie Petrus dürfen wir den Schritt aus dem Boot auf Jesus zu wagen. Er lässt uns nicht untergehen.

Zum Abschluss konnte während einer Worship Zeit die Gelegenheit genutzt werden, für sich beten zu lassen. So endete ein mutmachender und sehr inspirierender Freundestag. Es ist toll, mit euch unterwegs zu sein! Danke Thomas und Team, danke Wilhelm und danke ihr Lieben Gefährten aus dem Worshipnetzwerk.

Prophetic Worship

Prophetic Worship

Am Sonntag, den 20.10.19 lud Helmut Schank aus dem Christlichen Heilungszentrum Hanau erneut zu einem „Prophetic-Worship-Event“ ein. Wie beim ersten Mal leiteten dabei Thea und Daniel Bangert aus Schwäbisch Hall die Anbetung. Nach einigen einleitenden Worten der Ermutigung, auch heute noch mit dem übernatürlichen Wirken Gottes zur rechnen, übergab Helmut Schank dann an das süddeutsche Ehepaar.

Mit tollen Stimmen und Klavierbegleitung wirkten die Worshipsongs von außen betrachtet unaufgeregt gut und leidenschaftlich. War man allerdings Teilnehmer dieses besonderen Nachmittags, wurde man mit einer sehr starken Manifestation der Gegenwart Gottes konfrontiert, die man mit Seele, Körper und Geist erfahren konnte. Immer wieder wurde während der Lieder viel Raum für das Reden Gottes, für eigene Gebete oder das persönliche Singen in Sprachen gelassen. Die Teilnehmer des gut gefüllten Saales hatten die Freiheit, ihre eigene Form der Anbetung auszuüben. Zwischen den einzelnen Liederblocks wurden prophetische Eindrücke von Akteuren und Teilnehmern weitergegeben und Gottes Wort proklamiert.

Für mich persönlich waren die geistlichen Eindrücke derart intensiv und emotional, dass ich gelegentlich den glaubte, auch Sänger in der unsichtbaren Welt auszumachen. Es entstand ein mehrstimmiger Gesang im Raum, der einfach jegliche Last von meinen Schultern wehte. Die Liebe Gottes ist einfach unbegreiflich stark! Ohne übertreiben zu wollen, würde ich für unsere deutschen Verhältnisse vielleicht doch von Worship 2.0 sprechen wollen. Ich jedenfalls bin enorm bewegt und ermutigt, immer tiefer in die Gegenwart Gottes einzudringen, und dabei können solche prophetischen Zeiten einen erheblichen Beitrag leisten. Ich will dich ermutigen, deinen Blick für Anbetung auch etwas zu weiten. Hoffentlich können wir demnächst das Ehepaar Bangert auch für ein Seminar ins Worshipnetzwerk einladen. Vielen Dank Thea und Daniel, vielen Dank Helmut und vielen Dank an das restliche Team des CHZ Hanau!